Eine Erzählung von Verwirrung und kleinen Asiaten

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Wow, wir sind tatsächlich in Kuala Lumpur angekommen.

Aber beginnen wir doch mal mit den Flügen. Der Flug nach Abu Dhabi mit Etihad war nichts besonderes… bis auf die gefühlt 10 Minütigen Ansagen auf Arabisch (habibi…). In Abu Dhabi angekommen, haben wir das erste Mal (hoffentlich nicht das letzte Mal) eine Lounge besucht.
Das letzte mal ein wenig Luxus dank meines Schwagers 😉
Ich musste bereits früh feststellen, dass sich etwas mit dem verlassen des deutschen Fußbodens geändert hat. Ich esse plötzlich Dinge, die ich niemals in Deutschland gegessen hätte.
Voller Überzeugung habe ich also beim Buffet zugelangt und scharfen Reis mit, ich nenne es..“Fleisch“ gegessen…zudem gab es wie ich dachte Chickenwrap, der leider Thunfisch war 🙊 war erstaunlicher Weise trotzdem lecker. Während ich also meinen kulinarisch höchstdeliziösen Thunfisch genoss, lauschte ich einem Italiener und einem Almenier, die sich lauthals bei ein,zwei,drölf Congnac darüber diskutierten, dass Mkhitaryan( die Schreibweise musste ich googlen. Schande auf mein Haupt!🙈) nach Juventus Turin wechseln soll und , dass der Asiate neben ihnen ein lustig aussehender Mann sei. Leider mussten wir die netten Herren nach fünf Stunden wieder verlassen, es wartete nämlich der Flieger nach Kuala Lumpur auf uns.
Lara verschlief fast volle 7 von 7 Stunden den Flug und ich genoss „Peanuts – Der Film“.
Aber auch da gab es ein Kulinarisches Experiment. Ich bestellte „Custard Calzone“ ja..ich dachte nun kommt Pudding mit Schinken-Pizza Geschmack. Es war aber ein Germknödel ähnlicher Teig mit Apfelfüllung. Meinem Gaumen mundet hier so einiges.

Am Flughafen angekommen erschlug uns die Hitze und gleich darauf erschlugen uns unsere Backpacks… weiter als zum Bus/Flieger schafft man die nicht zu tragen.

Es klappte natürlich alles wunderbar…nach dem 3. Versuch konnten wir Geld am Automaten abheben. Der dritte Ausgang war dann auch tatsächlich der mit den Bussen in die Innenstadt und die 2. Bahn war dann die Richtige zum Hotel.

Manoman wir sind fix und alle.
Waren vorhin noch in Chinatown etwas essen und morgen sehen wir uns diese riesige Stadt an.

Das erste Video von der Reise folgt in Kürze ( das Internet ist nicht so prall).

Sorry für den langen Text..wir sind sonst nicht 30 Stunden wach und erleben etwas 😉

Gute Nacht Deutschland 🙂

Krissi und Lara

Es geht los!

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Wir sitzen gerade im Gate kurz vor dem Abflug. Der Abschied von Freunden und Familie fiel uns doch sehr schwer.
Wir danken allen die da waren und die uns auf unserem Weg unterstützen ❤
Es ist ein völlig anderes Gefühl, als das was man sonst kennt. Es ist kein “ in den Urlaub fliegen.“. Es ist kein “ ich bin in 2 Wochen wieder zurück.“. Es ist eher ein “ Wir sind nun auf einer langen Reise, passt auf euch auf und vergesst uns nicht.“ . Man reist ins Ungewisse. Man reist zwar mit dem Partner, mit der Familie und mit Freunden im Herzen aber ist doch aufgeregt, weil man nicht weiß was kommt.

Wir müssen nun mal in den Flieger.

Lara und ich freuen uns auf das was kommt, aber ihr fehlt uns jetzt schon alle sehr.

Lara und Kriss

Puh..es ist viel passiert

Ich melde mich nun mal zurück von den letzten zwei Wochen 😉 Ich habe wunderschöne 4 Tage auf meiner Lieblingsinsel Juist verbracht und mir mein Gesäß wund gestrampelt. Musste ich aber auch, da ich so viel Rosinenstuten gegessen habe.

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Danach ging es für Lara und mich die ganzen Ämter abarbeiten, da man sich erst eine Woche vor Ausreise aus Deutschland abmelden kann.
Ich kann dazu nur sagen… die deutsche Bürokratie ist zum kotzen. Jeder sagt einem etwas anderes und man weiß hinterher nicht mehr was wahr und was falsch ist. Wir haben nun 3 Tage vor Abflug so gut wie alles geregelt aber so 100%ig zufrieden sind wir noch nicht.

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In der Zwischenzeit haben wir uns noch 2 Tage in Paris gegönnt… ganz ehrlich… ich konnte bei einem Flug für 5€ einfach nicht „Nein“ sagen 😉 Wie der ein oder andere weiß,  geht ja kaum ein Schnäppchen an mir vorbei.
In Paris ist die Stimmung anders als ich es bisher kannte. Nach nun 9 Paris besuchen muss ich sagen, dass die Stadt beunruhigter ist und noch hektischer als eh schon. Wir haben uns trotzdem einen chilligen gemacht und die Sonne an der Seine genossen. Natürlich durfte ein Sonnenuntergang an der Seine nicht fehlen.

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Es ist ein komisches Gefühl sich innerlich irgendwie von „Europa“ zu verabschieden. In Australien gibt es nun mal keine alten Gebäude, die eine lang zurück liegende Geschichte zu erzählen haben. Man fliegt nicht eine Stunde und schon ist man in einem anderen Land mit einer anderen Kultur und Sprache.

Die Wohnung hat sich ganz schön geleert, was vor allem Laras Talent zu verdanken ist, dass sie jedem etwas aus unserem Haushalt andreht.

Ich bitte um einen Kommentar, falls ihr auch etwas abgegriffen oder angedreht bekommen habt 😂

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Heute musste ich mich auch von meinem ersten Auto verabschieden, was mit doch schwer fiel. 120.000km in 6 Jahren. Der kleine Rémy hat mit seinen 18 Jahren 220.000km auf dem Buckel und ist der treueste Begleiter, den man sich als 1. Auto wünschen kann. Er wird mir fehlen…

Naja.. all das gehört dazu, wenn man sich dazu entschließt für über ein Jahr Deutschland zu verlassen.
Wenn man den Job, die Wohnung und das Auto zurück lässt..
Wenn man Familie und Freunde bald nur noch auf einem Bildschirm betrachten kann..

Aber all das lohnt sich und wird eine unvergessliche Erfahrung für Lara und mich werden…

Und ich freue mich wahnsinnig darauf, dass es bald endlich los geht.

Ich melde mich spätestens in Kuala Lumpur.

Bis dahin…
Haltet die Ohren steif und kotzt nicht gegen den Wind 😉

Krissi

Es ist nicht mehr lang‘

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Dann geht es auf die große Reise. Wir nutzen die Zeit nochmal um uns geistig und seelisch voneinander zu trennen. Quatsch, eigentlich nur, um uns bei unseren Eltern durch zu futtern und denen nochmal so richtig auf den Sack zu gehen. Ich, für meinen Teil, kann immerhin sagen, dass ich meine Eltern nochmal gut auf Trab halte. Kind möchte ja schließlich den ganzen Tag unterhalten werden.
Nächste Woche geht es für mich und meine Eltern auf meine Lieblingsinsel Juist. Mal schauen wie die Beiden mit dieser Ruhe und Entspannung klar kommen 😉
Übrigens möchte ich hier festhalten, dass meine Schwiegermutter in spe mir meine Ostersüßigkeiten weggenommen hat, damit ich nicht zu fett werde. Sei froh, dass du mich erst am Flughafen wiedersiehst… Grr!

16 Tage (nur) noch!

Ich melde mich bald wieder.

Krissi

Auflösung des Rätsels

Lara und ich waren heute besonders fleißig.

Endlich können wir sagen, dass wir unsere Packliste fertig gestellt haben und sogar passende Fotos sind dabei 😉
Ansonsten kommt am Freitag unser erstes gemeinsames Video auf unserem Youtube-Kanal online. Wir hoffen echt sehr, dass es euch gefällt. Natürlich ist es noch nicht perfekt und wir können noch einiges verbessern. Wir sind offen für Tips und Tricks. Für eine Szene des Videos haben wir bestimmt 20 Minuten gebraucht, weil wir uns extrem doof dabei vor kamen in eine Kamera hinein zu sprechen, aber das seht ihr ja ganz bald selbst.
Desweiteren ist die Packliste komplettiert und es ist dezent aufgefallen, dass wir viel zu viel Zeug mitnehmen wollen.
Achja, Laras Kleidungsstapel ist noch lange nicht vollständig 😀

Morgen geht es für uns zum Live-Escape und zu meinem Bruder ein paar Probleme lösen, die während des Video schneidens aufgefallen sind.

Wir hoffen ihr freut euch auf unser Video genau so wie wir 🙂

Bis dahin!

HEGDL :’D
Krissi

Dobby ist frei!!!

Zum allerersten Mal meldet sich nun auch die zweite glückliche Schnepfe im Bunde zu Wort.

Knapp zwei Wochen hatte ich Zeit mich nach einer ungeplant längeren Krankheitsphase(die mir blöderweise mehr restliche Zeit mit meinen Arbeitsmenschen raubte), auf den nahenden Abschied mit den Kollegen vorzubereiten, was mir zunächst komischerweise relativ leicht fiel…zwei Wochen sind schließlich noch eine recht lange Zeit, so dass auch Kristin’s „warnende“ Worte, dass das ganze auch für mich bestimmt alles andere als leicht werden würde (sie hatte das tränenreiche Goodbye zu dem Zeitpunkt schon hinter sich) zunächst noch völlig unbeeindruckt von mir abprallten…

Was sollte schon passieren? Ich bin ja schließlich nicht aus der Welt und heutzutage lässt sich doch sehr leicht Kontakt halten über diverse Medien wie Whatsapp und co.

Als der 18.3.2016 jedoch schleichend näher rückte, bekam auch ich langsam ein mulmiges Gefühl in der Magengegend…Die letzten fünf Jahre meines Lebens begleiteten mich diese Menschen, die ich in dieser Zeit in mein Herz geschlossen hatte, nun schon durch den alltäglichen Wahnsinn…Man könnte meinen:“Meine Güte,stell dich nicht so an.Sind doch nur die Arbeitskollegen.“ Auch meine Einstellung war vorher dem Ganzen gegenüber locker und unbekümmert, aber dennoch sind es Menschen, welche man tagtäglich acht Stunden um sich rum hatte.Mit denen man sich  sowohl ,wie bei mir in einem kompletten Hühnerhaufen, auch desöfteren gut anzicken konnte ,aber auch wahnsinnig witzige und unterhaltsame Zeiten hatte mit schönen Gesprächen und viel Lachen und Spaß bei der Arbeit.

Als am letzten Tag also meine Kolleginnen alle versammelt um mich herumstanden und mir noch ein Geschenk überreichten und mir alles erdenklich Gute für die Reise wünschten, kullerten auch bei mir die Tränchen und wir heulten alle gemeinsam ein kleines Bisschen bevor wir uns wieder zusammenrissen und den letzten Tag sehr harmonisch über die Bühne brachten 😉

Mit etwas Wehmut ging ich also die letzten Schritte durch unsere Gänge, nichtwissend ob ich hierher vielleicht nochmal zurückkehren oder ob mich mein Weg nach 13 Monaten des Reisens dann doch vielleicht woandershin verschlagen würde.

Aber wie heißt es doch so schön:“Schau nach vorn und nicht zurück,denn in der Zukunft liegt dein Glück!“

Und so freue ich mich nun einfach wahnsinnig auf die große Reise und die vielen Abenteuer,die wir erleben werden,die Herausforderungen,die es zu bestehen und die Ängste,die es zu überwinden gilt!(Ich glaube ich werde schon alleine einige Panikattacken wegen der vielen doofen großen Spinnen erleiden…aber habe gehört,dass man denen nur einen Sombrero aufsetzen muss.Damit sehen die wohl zuckersüß aus 😀 )

Alle Erfahrungen,die wir machen, werden wir natürlich weiterhin hier auf unserem Blog festhalten,damit alle die das möchten quasi ein Stück weit mit uns reisen und sich über uns beömmeln können 😉

Liebste Grüßlis von mir (Lara hihi)

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Die erste Woche zu Hause oder auch die erste Woche in Freiheit

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Es war eine lange Woche in der sich zu Beginn die Frage stellte : „Krissi, wann stehst du eigentlich auf?“

Nach einer Woche kann ich sagen, dass ich tatsächlich jeden Tag von Montag bis Freitag um 08.00Uhr aufstehe. Bisher 😉 Ich hätte nie gedacht, dass diese ganze Arbeit, um einen Blog herum, so viel Zeit beansprucht. So als normaler Arbeitnehmer im Gesundheitswesen bekommt man diesen Computerkram ja gar nicht mit. Auf jedenfall ist es nicht so leicht eine Homepage zu erstellen und am Leben zu halten (Auch wenn mein Bruder uns mit seiner Erfahrung sehr gut unterstützt). Vor allem, da es im Grunde ja erst Mitte April losgeht. Lara ist nun auch in den letzten Arbeitsstunden der Woche angekommen und darf mir bald Gesellschaft leisten, während ich mich mit dem Computer rumärgere. Ich habe sogar aus Jucks ein erstes Minivideo hochgeladen. Falls jemand dieses sinnlose Testvideo sehen will:

Krissi macht Unsinn

Es ist auch schon auf unserem HappySnipes Youtube-Channel, den wir bald auch für unsere Travel-Videos nutzen werden.

Ende der Woche wird sich auch Lara mit ihrem ersten Blog-Post melden, schließlich ist sie jetzt noch schwer mit Arbeiten beschäftigt (Ich beneide sie darum….NICHT!).

Bis ganz bald, es tut sich schließlich viel im Hintergrund 😉

Krissi

Ps. Lara sagt ich soll zu meinem alten Charme zurück finden.

Also….liebe Leute ,

heute habe ich mich auf Heringstip gefreut und anstattdessen gab es Schnippelbohnensuppe.

War trotzdem lecker.

Ich hoffe es gibt morgen Heringstip.

Adieu ,

Krissi :’D

 

Den letzten Tag habe ich nun hinter mich gebracht.

Es war kein leichter Tag für mich, aber man weiß ja, dass man da durch muss, um seine Träume zu verwirklichen. Meine Kollegen haben es mir nicht unbedingt leichter gemacht und ich muss gestehen, dass mir die Arbeit und meine ja doch.. Freunde sehr fehlen werden. Es ist komisch von einem so sicheren Ort wegzugehen, an dem man sich doch die letzten Jahre wohl gefühlt hat. Es ist irgendwie genau gegen das, was einem immer beigebracht wurde. “ Du brauchst einen Job.“ „Du sollst arbeiten.“ „30Urlaubstage müssen dir reichen.“ „In 2 Wochen kann man ein Urlaubsland ausreichend erkunden.“ „Das Wochenende muss reichen, um die Freunde zu sehen.“
Nein, all das stimmt nicht. Ich muss mich selbst erst an den Gedanken gewöhnen, dass es okay ist seinem eigenen Rhythmus zu folgen. Dass es überhaupt nicht schlimm ist, wenn man mal keinen Job hat, um Zeit für sich und die Menschen, die man liebt zu haben. Dass man auch Montag Mittags Zeit für Sport und Freunde haben kann. Vor allem aber, dass es okay ist so zu sein, wie man ist.

Und gerade der letzte Punkt soll nun das wichtigste für mich dieses Jahr sein.

Ich starte nun in die Vorbereitungen
???

Krissi

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Die letzten Arbeitstage

…sind nun gekommen und man beginnt über diesen doch großen Schritt nachzudenken. War alles richtig? Einfach dem Job für ein Jahr den Rücken zuzukehren? Fast 6 Jahre ist man mit den Kollegen durch dick und dünn gegangen.. und nun geht man. Wie geht man mit der ganzen Freizeit um? Wann steht man auf? Wann frühstückt man? Frühstückt man überhaupt? Was ist mit Sport? Ich beginne zu grübeln und stelle fest , dass 1. Alles anders kommt und 2. Als man denkt. Ich bringe nun die letzten 4 Arbeitstage hinter mich und schaue dann einem völlig anderen Leben entgegen. Ein Leben ohne die Zwänge des Alltags. Ein Leben in dem ich den Rhythmus vorgebe. Ein Leben für mich.
(Bzw. Uns natürlich ;))

Ich melde mich wenn ich die letzten Arbeitstage und den Abschied überstanden habe.

Krissi

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