Prince Leonard und Campen am Strand

Tatsächlich sind wir gestern im Kalbarri Nationalpark wandern gegangen. Wer mich kennt weiß,  dass Wandern meine absolute Lieblingsbeschäftigung ist! …..

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Knappe 4 Stunden ging es mit 3 Litern Wasser bewappnet über felsige Berge und an Klippen entlang. Man kann nun nicht sagen, dass es besonders gehbehinderten freundlich ist,  was da auf einen zu kommt. Die Wanderung  sollte laut Beschreibung 3-5 Stunden in Anspruch nehmen.
Nach 2 Stunden und angeblichen 3 Km Strecke beschlossen wir zurück zu wandern, da der weitere Weg noch angebliche! 5 Km lang war und ab dort noch steiniger und felsiger werden sollte (….wir sind vorher die ganze Felswand hinab gestiegen…wie soll es noch schlimmer werden?!). Ich wollte das gar nicht heraus finden, da wir endlich mal vor 16 Uhr in der Provinz Hutt River ankommen wollten.

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Gegen 15.33 Uhr erreichten wir dann tatsächlich die gelobte Provinz nachdem ich auf dem Fitnessarmband eine gelaufene Strecke von 13Km feststellte… 6 Kilometer laut australischen Angaben… Deren Ernst?!
Prinz Eugene begrüßte uns herzlich und klärte uns über die Geschichte der Provinz auf. Ein echt liebenswerter Mann, der einem das Gefühl gegeben hat wirklich willkommen zu sein.

Wir machten uns dann auf dem „Caravan Park “ breit auf dem mit uns ein älteres Ehepaar stand. Für 5 Euro gab es also Toiletten mit fließendem Wasser und heiße Duschen. Leider vergaßen wir vorher zu Checken, ob das Licht funktioniert – denn nun durften wir mit Stirnlampe auf dem Kopf uns gegenseitig beim Duschen Licht zuwerfen. Hoch erotisch sag ich euch.

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Im Dunkeln duschen mussten wir auch eigentlich nur, weil ich auf die glorreiche Idee kam ein Lagerfeuer machen zu wollen, während Lara am spülen war. Es war eine Mischung aus Neugier, Unfähigkeit und Steinzeit-Mensch Dasein, was schließlich zu einem gewissen Erfolg führte. 20 Minuten Lagerfeuer… A là “ Ich habe Feuer gemacht – Uhaha“

Der Rest des Abends verlief unscheinbar  (nach dem historischen Erfolg konnte nichts meinen Tagesablauf mehr in Szene setzen.) und wir gingen früh schlafen, während wir den Sternenhimmel bestaunten.

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Das Frühstück heute früh bestand aus Resttoastbrot und Nutella , um flott Richtung Norden aufzubrechen – nach Denham. Auf dem Weg nahmen wir noch einige schöne Eindrücke mit. Die Hermelin Pools (Ein mit Mikroorganismen gefülltes Biotop, was zumindest laut Beschreibung dem Wattenmeer ähnelt), den Shell Beach(der nicht aus Sand sondern Muscheln besteht) und einen schönen Lookout für den nur noch 5 Minuten Zeit blieben, da unser präferierter Campingplatz im Internet als ausgebucht galt.

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In Denham begrüßte uns türkises klares Wasser, was wir nun zwei Tage völlig genießen wollen.

Wir melden uns wann immer wir Zeit haben 😉

Liebe Grüße an euch alle!

Krissi und Lara
(Denen heute von einem Schweizer Koch ,der auf Weltreise ist, beim Pfannkuchen machen geholfen wurde, da sie anscheinend so Unfähig aussahen 😂😂😂)

(Okay.. er hat die ganzen Pfannkuchen lieber selbst für uns gebraten…)

Hit the Road Jack!!!

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Es ist soweit..wir sind endlich unterwegs im großen Australien!
Etwas verunsichert brachen wir nach einer Abschieds-Jam-Session im DC Resort am 12.5.16 auf ins Ungewisse. Lediglich unser Ziel stand fest und wir hatten 500KM vor uns.
Das erste, was auffällt ausserhalb der Großstadt: Die Straßen werden leerer und die Natur wird immer präsenter.
Die Tankstellen werden weniger und die Straßen sehen alle gleich aus.
Man kann sich als Deutscher, der nie groß aus Europa raus kam, gar nicht vorstellen wie weit die Entfernungen hier wirklich sind. Hunderte Kilometer voller nichts…

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Einen kurzen Stopp legten wir im Nambung Nationalpark ein, um die berühmten Pinnacles anzusehen. Eine Kalksteinformation, die über zig Jahrhunderte entstanden ist. Ganz toll.
Neee war schon beeindruckend so eine Wüste voll von gelben Pinnöppeln zu sehen.
(#naturbanause)

Unsere erste Nacht außerhalb von Perth verbrachten wir im Waminda Sancuary etwas nördlich von Geraldton. Das ist eine Aufzuchtstation für Kangaroos, Emus, Dingos, Ziegen, Vögel und was auch sonst noch da rum läuft 🙈

Wir schliefen dezent frierend in unserem Wagen, nachdem wir versucht haben die „üblichen Campingabläufe“ von unseren Mitbesuchern abzuschauen ( kläglich gescheitert).

Heute früh ging der Wecker um 07.00 Uhr und wir trauten uns kaum heraus, da es einfach viel zu frisch war. Von wegen Australien ist so warm… nur zwischen 10-17Uhr 😂 zumindest im Winter.

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Um 07.30 Uhr warteten bereits die Tiere auf uns und wollten gefüttert werden. Alle bis auf die Kangaroos(schliefen noch) und die Vögel(streckten sich lieber in der Sonne als im Schatten zu frieren) freuten sich auf ihr Frühstück – genau so freuten wir uns auch, denn im Waminda Sancuary kann man gegen einen kleinen Obulus zwischen wilden Tieren schlafen und bekommt ein köstliches Frühstück.

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Wir packten daraufhin unsere 7 (hundertdreiundzwanzig) Sachen und waren um 10.30 Uhr soweit, um zum Kalbarri Nationalpark aufzubrechen.

So… und da war dann der Zeitpunkt an dem wir erfahren haben, dass 40KM bis zum Ziel auch mal 2 Stunden Fahrt über eine unebene sandige Schotterpiste bedeuten kann. Das ganze natürlich bei 33 Grad in der schönen Mittagssonne. Für die Fliegen müssen wir schon leicht verstorben gerochen haben, denn die Fliegen fliegen auf uns!

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Da wir uns dank der unterschätzen Strecken dezent verschätzt haben,  können wir heute noch nicht in der „Provinz Hutt River“ nächtigen, da diese um 16 Uhr die Schotten dicht macht( und wir wären dank Schotterpiste um 17 Uhr angekommen).

Nun sitzen wir auf einem viel zu teuren Campingplatz mit Telefonnetzempfang, Dusche und Blick auf das Meer.

Ganz ehrlich…könnte schlimmer sein 😉

Morgen geht es erneut in den Kalbarri Nationalpark,  um die während der Fahrt angefressenen Kilos zu verbrennen.

Hoffentlich schaffen wir es morgen pünktlich zu den 90jährigen Prinzen des Hutt Rivers 😉 Sollten wir morgen Handyempfang haben, sind wir erneut gescheitert.

Wir berichten bald mehr ( falls wir Internetempfang haben).

Muchos Kussos😙😙😙😙

Krissi und Lara

An Apple a day keeps the Doctor away – No.

Ich habe sogar 2 Äpfel am Tag gegessen. Bringt gaaaaar nichts!

Willkommen zu einer weiteren Folge von Kristin Krüppel.

Seit genau einer Woche klage ich über dezente Sehstörungen, die mich nach 3 Stunden des Diagnose-Googlens zu der Erkenntnis brachten, dass ich definitiv vielleicht doch ganz wahrscheinlich ..nee doch nicht. ..irgendwas schlimmes habe. Danke Google. (HYPOCHONDER-ALARM!)

Also ging es vor lauter Kummer erstmal ganz entspannt zum Baumarkt, um sich mit den „Bunnings“-Mitarbeitern zu beraten, wie man am besten das gespannte Seil von der Kofferraumtür-Dichtung weg bekommt, da es in diese hinein schneidet. Ps. Wir gaben uns größte Mühe das Wort Dichtung(laut leo.org „Seal“) und Umlenkrolle(„diflextion sheave“)auf Englisch zu benutzen…worauf uns aber keiner Verstand. Der nette Mitarbeiter erklärte uns nun, dass die Dichtung einfach ein „Rubber“ sei und die Umlenkrolle ein „Pulley“. Okay, wieder etwas dazu gelernt.

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Da den Mitarbeitern auch nichts besseres mehr einfiel und unsere zuerst gebaute Installation gescheitert war, entschlossen wir uns einfach einen klebbaren Rubber nun auf den Rubber zu kleben……Ahja.

Ist nicht optimal, aber nach dem Aufwand…uns nun auch egal.

Danach ging es natürlich auf galoppierenden Pferden ab in die Innenstadt um das wichtigste heute zu erledigen – einen Nationalpark Pass für einen Monat besorgen.

Ne Spaß,  das haben wir auch gemacht, aber wir fuhren zu einem Optometrist, bzw. zu einer Optometrist. Hier in Australien ist das alles etwas komisch… Es gibt Opticians – Das sind so etwas wie unsere Optiker.
Es gibt Optometrist – Diese Herrschaften sind Doctor of Optometrie und können Diagnosen stellen und „kleine“ Rezepte ausstellen für Infektionen,Brillen etc.. Ansonsten dürfen sie Überweisungen zum 3. im Bunde ausstellen,
Dem Ophthalmologist. Unserem Augenarzt. Dieser hat hier vor allem neben dem üblichen Kleinkram die Aufgabe der Augen-OPs. Ohne Überweisung vom Hausarzt oder Optometrist – Du nix kommen rein!

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Also… sparsamste Variante. Ab zum Optometrist.  Die junge Dame asiatischer Abstammung schien wie alle Ärzte bisher SEHR besorgt. Ich liebe diesen Blick, wenn sie mir in die Augen schauen und immer unruhiger werden…. JA VERDAMMT. Ich habe unterschiedlich geweitete Pupillen. Kein Stress, schaltet das Martinhorn aus. Danke.
Nach dem ersten Schock wurde ich auf sämliche Krankheiten gecheckt und durfte die lustigsten Tests machen  (Mir wurde ins Auge gepustet…2mal! und ich wurde, glaube ich, geblitzdingst von so einer Maschine).

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Sooooo was ist nun los mit mir.
Mein Auge selbst ist wunderschön von Innen und von Außen. Aber…
Ich habe von letzter Woche Sonntag auf Montag anscheinend sehr Welt-verändernd geträumt, denn meine Sehstärke hat sich auf dem rechten Auge um 100% verschlechtert. Mal eben über Nacht von -0.5 Diop. Auf -1.0 Diop.

Ganz ehrlich…. ich bin froh, dass es nur das ist. Wir warten nun noch 2 Monate bis ich alle Medikamente los bin, um zu schauen, ob sich die Sehstärke durch ein Wunder bessert. Wenn nicht gibt’s halt eine neue Brille.

Es könnte schlimmer sein, ich hatte bestimmt nur Glück, weil ich 2 Äpfel am Tag esse. Also… brav alle Äpfel essen und nicht zu aktiv träumen…ihr könntet sonst eine neue Brille benötigen 😉

Morgen gehts endlich mal entspannt zum Strand. Wir freuen uns mega mal etwas Ruhe zu haben… Ja, wir leben hier gut , aber Australien macht es uns bisher auch nicht so einfach.

Wir melden uns bald wieder 🙂

Kristin Krüppel und Lara vom Lara-Moment

Quokkas, Pfauen und ein Schwan

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Es wird mal wieder Zeit ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Zuerst: Es geht uns gut. Wir leben noch 😉

Wir haben gerade recht viel um die Ohren und haben oft gar nichts so spektakuläres zu tun, sodass wir weniger Videos drehen.

Aber fangen wir vorne an.

Wir hatten in den letzten Wochen einige wirklich beeindruckende Autobesichtigungen. Insgesamt 4.

Eine Sammlung interessanter Sätze, die man bei Besichtigungen hört:

– Wenn Motoröl ausläuft ist das normal und kein Problem. Da kann man ruhig den Mechaniker anrufen. Der würde das sicher bestätigen.
– „Wir haben da einen super Reiseführer gekauft. Den könnt ihr uns für 69$ abkaufen.“
– „Wenn ihr unser Auto kauft, wisst ihr wenigstens was kaputt ist und , dass keine unerwarteten Überraschungen mehr auftreten.“ ….Klar.
– „Hier ist das Auto…ja dann macht mal“
– “ Die Reifen machen ja das Auto nicht aus..“ Bei 3mm Reifenprofil.
– „Wir haben noch mehrere Interessenten, die den Wagen sofort für 7000$ nehmen.“ Deshalb suchst du auch HEUTE noch nach einem Käufer..wer’s glaubt…
– „Es ist in Australien normal, dass das Auto nach links zieht. Das ist dafür, dass wenn du beim fahren einschläfst – das Auto dann an den Straßenrand fährt.“ …..LOL
– „Nein die Anzeigeleuchten der einzelnen Räder( bei einem Allradwagen) müssen nicht funktionieren. Das fühlt man doch.“
– „Dass der Kofferraum nicht richtig schließt ist kein Problem..Der wird schon nicht während der Fahrt aufgehen.“

Ne, was hatten wir für einen Spaß bei dem Autokauf.

Wir waren nach nicht mal zwei Wochen erfolgreich und können nun voller stolz unseren Mitsubishi Delica „Swan“ präsentieren.

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Er ist 96er Baujahr und hat 230.000km auf dem Buckel.
Da wir gerade noch etwas am umbauen und ausbauen sind, kommen wir gerade nicht viel dazu Videos zu drehen. Aber sobald wir fertig mit dem Auto sind, werden wir euch ein Video von Swan zeigen.

Zwischen den Autobesichtigungen und dem Autokauf (plus Ummeldung) waren wir auf Rottnest Island.

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Eine wirklich wunderschöne Insel mit wirklich gefährlichen Bewohnern wie diese hier:

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Das ist ein Quokka. Ein Mix aus einem Känguru und einer Ratte.
Diese Tiere fressen alles was man ihnen reicht, sind jedoch scheuer als man es erwartet.
Außerdem schlafen sie mit dem Kopf auf ihrem Schwanz.

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Ein weiteres Tier lief uns beim Essen feinster Cracker über den Weg.

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Als sich schließlich eine „nette“ englischsprachige Dame neben uns setzte, die uns unser Quokka mit Chips abluxte (miese Masche), setzte sich das Karma durch und kurz nachdem sie von dem kleinen Gesellen hier

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in den Finger gezwickt wurde, wurde die Dame darauf hingewiesen, dass einige der Quokkas Salmonellen haben. Das Entsetzen in ihrem Gesicht ließ meine kleine schwarze Seele vor Freude hüpfen 😈

Ansonsten möchte ich hier kurz darauf hinweisen, dass mein Gesäß über 20km auf einem roten quietschenden! Drahtesel verbracht hat, bei dem man nur die Sitzhöhe verstellen konnte – nicht die Lenkradhöhe.
Selbst die Australier hatten Mitleid…. vor allem hatte ich das einzige quietschende Rad von 300 Rädern.

Da störte es mich auch kaum, dass ich natürlich, zurück in Fremantle, den einzigen ratternden Einkaufswagen erwischt habe…

Karma?
Wahrscheinlich.

Ich hinterlasse euch nun ein Foto, was von meinem bisherigen Lieblingsplatz geschossen wurde und sag „Gute Nacht“

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Bis ganz ganz bald,

Krissi und Lara

Thrombose und Abschied von den Malaysiern

Sooo ein kurzes! Update zu meiner Wade:

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Ich bin stolze (unglückliche) Besitzerin einer tiefen Beinvenenthrombose.

Aber mir gehts gut. Ich bin von den Medikamenten (3 Monate sexy Strumpf und Tabletten 2mal täglich) nun optimal eingestellt und unsere Reise kann wie geplant weiter gehen.

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Heute mussten wir uns leider von unseren malaysischen Mitbewohnern verabschieden…Lando und sein Kameramann Afid sind uns doch sehr ans Herz gewachsen. Während des doch sehr emotionalen Abschieds packte Brayden seine Gitarre raus…was der Startschuss für unsere erste Jam-Session unseres Lebens war… plötzlich kramte David Bongos, Rasseln, eine Triangel und ein Mikro unter dem Wohnzimmertisch hervor..und somit war die erste „DC-Resort-Band“ gegründet. Ich werde versuchen das passende Video dazu von Afid zu bekommen…es war einfach nur göttlich 😂😂😂

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Nachdem die beiden von David im Bademantel zum Flughafen gebracht wurden, war es für uns an der Zeit für eine Runde „Testet doch mal die schärfsten Nudeln, die ich da habe“. Ich war bestens vorbereitet mit Handtuch um den Hals, Taschentüchern neben mir, einer Flasche Wasser und zur Entspannung noch eine kleine Flasche Jägermeister.
Ja, es war scharf. Da ich vorbereitet war, war Lara diejenige von uns, die die Schärfe dezent nicht vertragen hat 😂.

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Anschließend war es Zeit für eine weitere Auto Besichtigung . Ich will ja nichts sagen, aber der Wagen steht noch vor unserer Tür. Nein, wir haben ihn nicht gekauft. Er ist einfach dezent liegen geblieben, da man die Gänge nicht hinein bekommt. Morgen früh kommt ein Mechaniker, um sich den Wagen mal anzuschauen.

Während wir mit den Autobesitzern das Auto checkten und auf deren Taxi warteten, kochte David für uns klassisches malaysisches Essen. Es gab Reis mit Irgendwas mit Hähnchen und viel Gemüse – Yummy.

Für morgen wurden wir von den Autobesitzern zu Kangarooburgern eingeladen… Ich bin sehr gespannt wie das schmeckt.

Wir berichten bald 😉

Krissi und Lara

Zwischen Cameltoe Beach und dem Krankenhaus

Gestern ging es für uns das erste Mal zum Strand. Cameltoe(Cottesloe) Beach war unser auserwählter Strand…Anmerkung des Autors: Cameltoes sind ähm..enge Hosen/Unterhosen, die bei Frauen alles erkennen lassen..dann sieht man halt eine „Kamel-Zehe“.

Auf dem Weg dorthin mussten wir unsere Nahrungsmittel der nächsten Tage, anhand der vorhandenen Schnäppchen auswählen (2 Käsebrötchen für 1$ und 6 „Brötchen“ für 2$).

Am Strand angekommen waren wir das Highlight der Möwen, die uns wie die Aasgeier umkreisten .Ich glaube wir riechen inzwischen leicht verwesen..

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Leider war der Himmel ziemlich bewölkt, aber wir hoffen, dass das Wetter die nächsten zwei Wochen noch einmal besser wird.

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Als wir Zuhause ankamen wurden wir von unseren malaysischen Mitbewohnern empfangen, die nicht verstehen konnten,dass man Nudeln mit Tomatensauce auch ohne Fleisch essen kann.
Wie wir nun erfuhren ist es
1.so, dass in Malaysia alles mit Fleisch gegessen wird
2. Wir mit einem berühmten Malaysischen Schauspieler und Produzenten zusammen wohnen
3. Die Dusche hinter der Waschmaschine(nicht unsere! ) von ihnen als Dusche mit integriertem Klo genutzt wird 😨

Es war unser erster sehr lustiger Abend mit ihnen und wir wurdem prompt zu unserem ersten richtigen Malaysischen Essen und Trinken eingeladen. Sehr lecker!
In Malaysia wird übrigens jegliches Fleisch mit Knochen gekocht, da der Geschmack nach ihrem Glauben aus den Knochen kommt.

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Am heutigen Tag stand unsere erste Autobesichtigung an. Ein Mitsubishi Challenger mit 269.000km auf dem Buckel. Auf dem Weg vor die Tür fragte ich unseren Mitbewohner Brayden, ob er vielleicht mitbekommen würde…und wie sich im Nachhinein herausstellte…war das die beste Idee ever!!! Brayden hat die Deutschen ziemlich auseinander gerupft, hat ein Öl-Leck gefunden, ruckeln im Motor, mehrere Roststellen und wies uns auch sonst auf alles hin. Mega der Typ! (Wir verstehen ihn mit seinem Akzent zwar kaum, aber er ist super!)
Natürlich haben wir den Wagen nun nicht genommen, da uns das Risiko zu hoch war, dass in kurzer Zeit große Kosten auf uns zukommen könnten.
Brayden war wirklich so ein Herzchen und hat heute Mittag mit uns nach Autos gesucht und 3 Australier für uns angerufen,um Besichtigungen für uns auszumachen…wenn das klappt..hat der junge Herr sich ein Sixpack Bier verdient (krass teuer..aber er ists uns wert).

Anschließend ging es für uns leider ins Krankenhaus, da ich seit der Landung in Australien Wadenschmerzen habe,die ich abgeklärt haben wollte. Bisher ist noch keine Diagnose gestellt. Morgen weiß ich mehr und bin so schon 245$ ärmer. Die Rechnung folgt in den nächsten  Wochen 🙈🙈🙈

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Bis dahin ihr lieben..

Macht’s gut 😉

Krissi und Lara

Der lange Marsch ins gelobte Land…

Die ersten Tage in Perth vergingen wie im Fluge. Zwischen TaxFileNumber beantragen und Bankkonto eröffnen (ich heiße nun in englischer Aussprache „Rokschedt“) blieb uns zum Glück genug Zeit um die Stadt zu erkunden. Wir haben den Ausblick auf die Stadt bei Nacht sehr genossen – Perth sieht wunderschön bei Nacht aus.

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Besonders beeindruckt war ich von diesem Freund hier:

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Der Herr ist ein 80 Jahre alter Chinese. Hut ab!
Anschließend sind  wir mit dem kostenlosen Bus herumgefahren. Kaum ein paar Minuten herumgefahren, verabschiedete sich der Fahrer und ließ uns in der Pampa samt Bus zurück. Zum Glück kam der nächste Busfahrer nach einigen Minuten 😂

Gestern ging die große Wanderung los. Wir sind noch nicht zurechnungsfähig,  was das Abschätzen von Strecken angeht. Wir hatten nämlich vor von unserem AirBnB bis zum KingsPark zu laufen…Waren nur 8 km bis zum Park selbst, welcher dann auch nochmal 2 km zum Laufen hat. In der Hitze ohne Kopfbedeckung kam ich mir vor wie Moses, der durch die Wüste wandert, jedoch mit einer schöneren Aussicht 😉

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Nach 3 Stunden, 2 stinkenden Achselhöhlen und 2 Nervenzusammenbrüchen meinerseits (….es war wirklich heiß und der Weg war SO! lang) kamen wir am späten Nachmittag im Kings Park an, wo wir unsere täglichen Sandwiches genüsslich aßen und bei Dämmerung über die Stadt schauten.

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Natürlich ging es dann den Park im Schnelldurchlauf anschauen, wobei ich mir natürlich den „Path of Reflection“ nicht entgehen lassen konnte. Schließlich bin ich ja auch auf einer Selbstfindungstour um die Welt ( an dieser Stelle wird Lara mich wieder auslachen…Mach doch 😜). Habe mich leider nicht gefunden.  Vielleicht ja beim nächsten Mal.

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Der Kings Park selbst ist DER Ort für den Anzac Day (Nationalfeiertag), der von den Australiern groß gefeiert wird. Dem entsprechend war dieser auch voll…auf dem Heimweg wollten wir unseren heiß geliebten kostenlosen Bus durch die Stadt nehmen, um nicht noch weiter laufen zu müssen. Leider sind wir erst zu weit in die falsche Richtung gelaufen, dann war die Abkürzung seit 16Uhr geschlossen und zu guter Letzte, fährt der Bus gar nicht am Samstag. Ich war begeistert! 😂

Also ist nun die einzig logische Schlussfolgerung, dass wir nun auch noch zu Fuß zurück bis in die Stadt gelaufen sind, um eben noch einzukaufen….ihr wisst was nun folgt…leider schließen die Läden samstags um 17Uhr…. also hatten wir auch nichts zu Essen. Haben uns brav am Shared Table (Tisch gefüllt mit Lebensmitteln für alle..oder auch…ein Tisch für alle ,um etwas darauf zu stellen. Wir präferieren Option Nummer 1  😂) bedient, nachdem wir um 21Uhr Zuhause angekommen waren.

Alles in allem war es ein wundervoller entspannter Tag voll Freude und Sonnenschein.

Lol.

Küsschen aufs Nüsschen

Kriss und Lara

Drei Nüsse für Kristin und Lara

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Die heutige Nacht endete prompt um 02:11 Uhr .
Nachdem Kristin und ich uns übereifrig und wahnsinnig motiviert schon gegen 0 Uhr vornahmen die Sehapperate zu schließen und tatsächlich gerade Ruhe im Nebenzimmer herrschte,wo zuvor einige ziemlich laute unreife Herren eingezogen waren, wurden wir ganze zwei Stunden später durch eben diese scheinbar höchstgradig pubertierenden Gestalten geweckt,die es als wohl unangebracht betrachteten sich in normaler Lautstärke zu unterhalten und stattdessen in tiefen Gröhl- und Grunzlauten miteinander kommunizierten.
Mit Mühe und Not gelang es Kristin mich davor zu bewahren die Containance zu verlieren und den Herrschaften, in was für einer Sprache auch immer, mal gepflegt den Allerwertesten aufzureißen.
Da unser Wecker sowieso um 3.45 Uhr gehen sollte,weil wir natürlich wie immer übertrieben pünktlich am Flughafen sein wollten,um unseren Flug nach Perth zu kriegen,vertrieben wir uns den Rest der Zeit mit Smalltalk und leise gemurmelten Verfluchungen.
Am Flughafen angekommen gönnten wir uns dann erstmal ein kleines Frühstückchen bei McDoof, wo ich dann beim Warten auf die Hot Chocolate das erste Schwätzchen mit einem Australier hielt.
Der Flug an sich verging rasend schnell, denn kein Wunder,wir hatten Schlaf nachzuholen.
Wäre da nicht ein kleines indisches Kind gewesen, welches  sobald es wach wurde, nur heulte und hätten nicht 60% der Fluggäste Dauerhusten- und Niesattacken gehabt (der Hygienefreak und die hypochondrische Ader in mir schrien vor Verzweiflung)…dann wäre der Schlaf vermutlich auch recht erholsam gewesen…
Endlich in Perth angekommen,gelangten wir ohne weitere Probleme durch die Sicherheitskontrolle,der auch ein zuckersüßer Labrador angehörte,der unsere Taschen auf eventuelle Drogen überprüfen sollte.
Das einzige was er bei mir vermutlich roch und sein Interesse merklich weckte, waren Überreste von Leckerchen meines Hundes in meiner Jackentasche 😀
Schon fast zu unproblematisch verlief auch der Kauf einer neuen Simkarte mit Prepaid Guthaben und das Bestellen eines Uber Drivers (günstigere Taxi Alternative ), welcher uns zu unserer Unterkunft fuhr,wo wir die nächsten drei Wochen verbringen werden.
Dort angekommen empfing uns nach dem zweiten Klingeln dann auch unser Host und zeigte uns schnell die wichtigsten Bereiche der Wohnung.
Was soll ich sagen?…Ich widerstand erfolgreich dem Drang meinen imaginären Glasreiniger zu zücken und die Bude blitzblank zu putzen 🙂 Ich bin stolz auf mich!
Aber auch das bedeutet Australien…mal Fünfe gerade sein lassen und ein bisschen gelassener an Alles herangehen….ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für mich 😉
Zügig verstauten wir unser Gepäck in den Schränken unseres Zimmers und erfragten den Weg zum nächsten Supermarkt.
Nach 15 Minuten Fußweg wurde uns im „Coles“ schlagartig klar….drei Nüsse pro Tag sollten an Grundnahrungsmitteln doch eigentlich völlig ausreichen??!! Zumindest probierten wir uns das einzureden,nachdem wir genauestens die Lebensmittelpreise studierten und uns doch deutlich bewusst wurde…in Kuala Lumpur sind wir definitiv nicht mehr!
Ich bekam doch kurz große Angst…Angst Kristin könne eventuell vom Fleisch fallen!
Ob und wie wir hier überleben werdet ihr auch in den nächsten Blogs mitverfolgen können 😉
Aktuell liege ich im Bettchen,schreibe diesen Beitrag,bedeckt mit einem Deckchen ,das einem Hauch von Nichts gleicht…und friere mir den zarten Seidenpopo ab…ja in Australien! =P
Ich wünsche eine Gute Nacht,gebt fein Acht!

Lara und Krissi

Batu Caves – 272 Stufen, 1 goldener Buddha, eine dunkle Höhle voll Spinnen und rattige Affen…

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Die Nacht haben wir , unserem Jet-Lag sei Dank, fast schlaflos verbracht. Um 07.30 Uhr ging der Wecker und um 09.00 Uhr haben wir den Bunker verlassen. Für unsere Verhältnisse waren wir früh dran!
Nun ging es also los zu den Batu-Caves. Wir genossen eine 30 minütige Fahrt in einem klimatisierten Wagon nur für Frauen, Frauen mit Frauen und Frauen mit Kindern – irgendeinen Vorteil müssen die monatlichen Qualen ja auch mal haben 😉 .

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Gänzlich erholt kamen wir also an der 36°C heißen heilige Stätte , den Batu-Caves- an. Wir kamen uns in unserer kurzen Hose und dem Top recht unheilig vor und fragten deshalb frühzeitig, ob wir denn diesen Ort so betreten dürfen. Zum Glück war der Boden doch nur halb so heilig wie er aussah und wir durften passieren.
Nach einigen hundert Metern in der brühenden Hitze entdeckten wir auch schon wovon alle erzählen: Ein riesiger goldener Buddha, der hinter sich einen 272 Stufen steilen, langen Weg, den Berg hinauf führte. Klar,  wer mich kennt weiß, wie begeistert ich war. Also direkt voller Motivation zum Eingang, wo wir uns dann brav für umgerechnet 50Cent ein Sarong-Tuch liehen, um den heiligen Berg samt Gebetsstätten erklimmen zu dürfen. Die Treppen nicht hinab zu fallen war so schon schwierig genug,  wären da nicht noch die gierigen koitierenden Affen, die sich gerne auf Essen und Trinken der Touris stürzen. Wir waren zum Glück vorgewarnt und hatten keine Lebensmittel dabei, jedoch alle 2 Minuten hörte man schreiende Menschen, die gerade beklaut wurden oder es fiel eine geklaute Kokosnuss knapp am eigenen Kopf vorbei 😂 #lebenamlimit. 

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Oben angekommen bot sich unserem Anblick eine riesige Höhle, deren Antlitz lediglich durch Souvenirshops, 50 Tauben und 100 Affen gemindert wurde. Neee , es war wirklich schön.

Auf dem Weg die Treppen hinab entschlossen wir uns, die Dark Cave Tour zu machen, die 45 Minuten durch eine komplett dunkle 3 KM lange Höhle führt. Da wir beide ziemliche Spinnenphobiker sind, war das eine echt mutige Entscheidung. Lediglich 10 große Spinnen, vier 30cm lange Tausendfüßler,  2 Ratten und 500 Fledermäuse später , kamen wir an einer riesigen Lichtung der Höhle an, die die Aussicht der frei begehbaren Höhle um weiten übertrifft.

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Lediglich der Kreislauf wollte nach 4 Stunden ohne Wasser nicht mehr so recht und wir beschlossen todesmüde den Heimweg anzutreten.

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Der Rest des Tages bestand darin Luft zu bekommen, zu Essen und mir einen Gürtel zu kaufen… ( Ich fall vom Fleisch 😂)

Morgen geht’s nach Perth.

Wir freuen uns!

Krissi und Lara

Hitler,Rammstein und Co.

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Der heutige Tag begann grob gesagt viel zu früh.
Um 8.30 Uhr (unserer Zeit) klingelte der nervtötende Wecker,der unsererseits mit einem Grummeln kommentiert und partout ausgestellt wurde.
Desorientiert in völliger Dunkelheit,in unserem kleinen Bunker ohne Fenster und Kontakt zur Außenwelt,schien es uns einfach schier unmöglich die Augen aufzuhalten,geschweige denn überhaupt aufzukriegen.
Da Kristin sowieso kaum den Kopf anheben konnte aufgrund starker Kopfschmerzen,beschlossen wir also kurzerhand einfach noch ein bisschen zu schlafen,denn „die Blase würde sich schon melden und dann könne man ja aufstehen“…
Die Blase meldete sich nicht.
Fazit: Um 14 Uhr wühlten wir uns aus den Laken und machten uns dann doch mal soweit fertig um ein wenig die Innenstadt Kuala Lumpurs zu erkunden.
Das positive an der Sache?Man hatte schon mal Geld für’s Frühstück gespart 😀
Unsere erste Anlaufstelle waren natürlich die nicht zu übersehenden Petrona Towers.
Schon als wir darauf zuliefen,umringt von sehr vielen sehr hohen Gebäuden,die man sonst aus New York kennt (wo wir im übrigen auch noch nie waren ),waren wir schlichtweg beeindruckt.
Schnell machten wir einige verschwitzte Fotos von uns in brütender Hitze vor den Towern und dann probierten wir ganz nach deutscher Manier eine Ampel über eine sagen wir,doch sehr frequentierte Straße,zum Inneren der Türme zu finden.
Eine Ampel gab es natürlich nicht.
Irgendwie kamen wir also auf der anderen Seite an,ohne überfahren zu werden,gingen ohne große Erwartungen zum Eingang der Tower und fanden eine riesige Shopping Mall à la Gucci,Prada und Ralph Lauren vor.
Mittlerweile hatte uns langsam doch mal der Hunger ereilt,so dass wir in einen Foodstore reinmarschierten,uns ein bisschen umschauten und uns letztendlich für eine Kokosnuss zum Trinken,Bananen und „Käsebrötchen“ entschieden.
Die Brötchen entpuppten sich leider als zuckersüß,es war sogar auf den überbackenen Käse Zucker gestreut…bäh…wir hatten aber auch fast nichts anderes erwartet 😀 Aber ein Versuch war’s wert!
Nachdem wir noch etwas umherstreunten ,nach unserem kleinen Snack,entschieden wir uns dafür einen kostenlosen Bus zu nehmen,der relativ viele Sehenswürdigkeiten und Strecken durch die Stadt abdeckte.
Der Bus war,wie wir uns eigentlich hätten denken können, proppevoll…Direkt wurden wir von einem etwas merkwürdig aussehenden Mann gefragt wo wir denn herkämen,der kommentierte unser „Germany“ prompt mit einer Endlosschleife „Hitler!Hitler!“ bis Kriss belustigt entgegnete „but Hitler was Austrian!“ und der Busfahrer ihn dann entzürnt in seine Schranken verwies 😂
In China Town,also auch ganz in der Nähe unseres Hotels,wo wir am Vorabend auch schon gegessen hatten, stiegen wir aus, um gleich wieder auf die nächste komische Gestalt am Obststand zu treffen, die auch wieder nach unserer Herkunft  fragte und dann anfing mit uns über Rammstein und Industrial Musik zu diskutieren…..
Der kleine Plausch endete in der Frage ob man sich nicht später noch treffen könne,“um ein bisschen Rammstein zu hören“…ähhh…definitiv NICHT!
Unser Weg zurück ins Hotel führte an zahlreichen Ständen vorbei…
„Heyyyy my friend“,“Ohhh beautiful“,“Hi Honey!“ sind nur ein paar von sehr vielen Zurufen die man beim durchqueren des Marktes über sich ergehen lassen musste.Nein Honey möchte keine Sonnenbrille,Honey hat kein Geld mehr für den Schnickschnack 😀
Aber nun gut…die Verkaufsstrategien kannten wir schon zu gut aus Thailand…immer höflich lächeln und ein „No thank you“ und dann passt das schon 😉
Nun sind wir wieder zurück im Zimmer,müssen gleich erneut kalt duschen (weiß der Geier,wie man das Wasser warm kriegt) und versuchen gleich mal das erste Video in der Lobby hochzuladen.Aber das Internet lässt leider immer noch etwas zu wünschen übrig.
Bis sicherlich ganz Bald !

Lara und Krissi