A whole new world – Asien

Jaaaa es tut mir leid, dass wir uns länger nicht gemeldet haben. Jetzt kommt das große aber – ABER wir sind schwerst beschäftigt!

Nachdem wir Swan von seiner Ameisenplage befreit haben ging es für uns nämlich ans Packen. Denn wir mussten nicht nur Swani einräumen, sondern auch noch unsere Backpacks packen.

Am 26.09 ging es nämlich für uns nach Bali! Überraschung! Wir haben unseren tapferen, frisch ausgesaugten und völlig neu sortierten Wagen in Darwin bei Hansen’s Schwager gelassen (1000 Dank!) und sind nun auf einer 5 wöchigen Reise durch Indonesien und Singapur.

In Bali am Flughafen angekommen hat sich direkt ein Traum von mir erfüllt – Ich wollte schon immer mal am Ankunftsbereich mit einem Schild abgeholt werden, auf dem mein Name steht. Ker wat war ich wichtig am Flughafen 😂

Untergebracht waren wir in der Kakul Villa, Ubud. Eigentlich hatten wir nur ein Doppelzimmer gebucht, jedoch hatte das Hotel keine freien Zimmer mehr, sodass Claire und wir beide uns eine riesen Villa mit eigenem Pool teilen mussten – Frechheit!

In den nächsten 4 Tagen stellte ich also ein paar Unterschiede zu dem eher „westlichen“ Leben fest, welches wir ja nun doch schon sehr lange pflegen:
1. Der Verkehr in Ubud ist die Hölle

2. Vorallem, wenn du das erste Mal mit dem Roller fährst. 

Und

3. Eine Taiwanesin dabei hast, die nur einen Milimeter entfernt an Autos vorbei saust.

Es war nicht einfach – aber wir haben überlebt. 

4. Es ist nie besonders Weise den Schlüssel im Roller stecken zu lassen und dann 30 Minuten entfernt Essen zu gehen. Man muss den ganzen Weg zum Roller zurück laufen und dann doch den viel zu steilen Berg hinauffahren , weil man zu faul ist noch einmal zurück zu laufen. (Am zweiten Tag auf dem Roller….an einem Berg, den nichtmal unsere Asiatin hochfahren wollte 😂)

Den letzten Tag auf Bali haben wir ganz entspannt mit Waterrafting verbracht. Zwischen wilden Strömungen, einer 4 Meter langen steilen Abfahrt und 3 Spinnen im Boot. Es hat wirklich viel Spaß gemacht – wir hatten uns jedoch ein wenig mehr Action erhofft.

5. Der Waterrafting Guide schreit „BoomBoom“, wenn man sich gut festhalten soll. 

Im Grunde hatten wir viel zu wenig Zeit auf Bali, aber wir wollten mit Claire noch die Gili Islands bereisen. Also ab ging es um 13Uhr mit dem FastBoat nach Gili Trawangan. 

Diese Insel wird von allen als die Party-Insel bezeichnet. Wir empfanden sie jedoch eher als gut belebte Insel, auf der man Spaß haben kann, wenn man denn möchte.

Ganz ehrlich – Partyinsel? Um 22Uhr ist in Halls Creek auf den Straßen mehr los als auf Gili T 😂

Was wir auf jeden Fall empfehlen können ist Schnorcheln auf Gili T – der Strand ist zwar voller autschn Korallen, aber der Weg lohnt sich! Schon ab wenigen Metern im Wasser begegnen einem bunte Fische und sogar Riesenschildkröten – nicht nur eine – sogar an die 5 Schildkröten in einer halben Stunde des Schnorchelns.

Es ist wunderbar einfach zwischen den ganzen Inseln hin und her zu hüpfen. Die Überfahrt kostet meist an die 2-4€ in einem öffentlichen Boot.
Nach 2 Nächten auf Gili T setzten wir also nach Gili Air über.

Eine noch ruhigere Insel, die etwas günstiger ist – wo es im Wasser aber auch nicht viel zu entdecken gibt ( Außer einem Feld von 20 Seeigeln – gruselige Viecher) .

Leider mussten wir auf Gili Air unsere Unterkunft wechseln, da unsere Klimaanlage leider nicht funktionierte – die Mitarbeiter begannen dann uns weis machen zu wollen, dass die Klima doch gut funktionieren würde – während es in unserem Bungalow deutlich heißer war als Draußen. 

Es ist kein Problem keine Unterkunft zu haben – es ist günstiger sie vor Ort zu buchen und man findet immer etwas, was einem gefällt.

So kam es , dass wir im Aza Zil Bungalows Gili Air gelandet sind. Wir hatten ehrlich gesagt etwas Glück gehabt, denn eigentlich war unser Zimmer für zwei Chinesen bestimmt, die aber bis 18 Uhr noch nicht aufgekreuzt sind. Somit sagte der Besitzer, dass die Asiaten nun Pech gehabt hätten 😂 

Eine Buchung auf Booking.com heißt offensichtlich nicht , dass du dein Zimmer auch bekommst 😂

Nach weiteren 2 Nächten auf Gili Air ( Seht ihr?! Wir sind im Stress ) ging es für uns auch schon weiter nach Lombok und für unsere Taiwanesin zurück nach Bali – wo ihr Flieger am 10.10 zurück nach Darwin geht. 

Lombok ist das zukünftige Bali

Auf Lombok angekommen wurden wir von einem Fahrer bis vor unsere „Tri Putri Homestay“ Tür in Kuta, in nicht weniger als 2 Stunden gefahren. 

Wir hatten uns Lombok immer als kleine Insel vorgestellt – aber das ist sie absolut nicht. Lombok ist noch um einiges weniger touristisch, als Bali. Hier gibt es noch große unbebaute Weiten und verlassene Strände mit türkisem Wasser. 

Verlassene Strände heißt nicht, dass sie auch sauber sind. Wir waren an 2 Traumstränden nicht schwimmen, weil es uns einfach zu schmutzig war.

Ja, Lombok hat ein Müll Problem. 

Trotzdem gefällt es uns bisher noch besser als Bali. Am Strand von Selang Benak haben wir unsere erste Surfstunde genommen und beide direkt die 2. Welle auf dem Board gestanden ✌
Der Spaß dauerte leider nicht zu lange an, weil Lara sich direkt das Brett vor den Schädel gehauen hat , aber der Hauptgrund war: 

Ich werde nicht nur beim Schnorcheln , sondern auch beim Surfen seekrank 😂

Der Verkehr Lomboks lässt es zu, dass sogar ich Roller-Fahranfänger Spaß am Erkunden der Insel hatte. 

Nun, nachdem wir heute (nach 2 Nächten in Kuta) nach Senggigi umgesiedelt sind – muss ich sagen, dass der Süden der Insel um einiges schöner ist. Wir wollen morgen mal schauen, dass wir uns einen Roller mieten, um nach ein paar schönen Stränden zu süuchen – aber wie gesagt

Zwei Nächte an Orten reichen meist aus – es sei denn es gefällt einem sehr.

Denn Montag geht es für uns zurück nach Bali , um der Insel die Zeit zu schenken , die man für sie eben benötigt. 
Bis dahin gehen wir nun ins Heiabettchen.
Kriss und Lara

Von Halls Creek bis nach Darwin

Oh man was eine Reise. Wir haben genau heute vor einer Woche Halls Creek mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Wir sehen die 3 Monate in Halls Creek als besonderen Abschnitt unseres Lebens an und blicken gerne darauf zurück. Die Leute fehlen uns bereits, aber es sind auch Alle bereits weiter gereist. 

Seit unserem Abschied vor einer Woche haben wir nun 1600KM zurückgelegt.

Die Reise führte uns ein letztes Mal durch die Stadt Kununurra  (wir haben dort insgesamt 9Tage verbracht!) und somit auch aus Western Australia heraus.

Wir haben dann in Katherine (Northern Territory) ein weiteres Mal die Hot Springs genossen, nachdem wir zuletzt mit Claudia und Tomili(Dominik) dort waren und haben dann schließlich unsere Fahrt ins Unbekannte begonnen.

Zuerst ging es in den Nitmiluk Nationalpark, wo die Edith Falls liegen, die nach meiner Oma Edith benannt sind. Ja , unsere Familie ist sogar in Australien berühmt. Dort haben wir einen kleinen Walk in der berühmten Mittagshitze zu den beiden Naturpools gemacht ( Wir sind Profis im in der Hitze Wandern gehen!). Nach ein paar Stunden haben wir uns aber dazu entschlossen doch schon weiterzufahren, da uns ein paar Hippies begrüßten , die wir noch als Kunden aus Halls Creek kannten… Richtig komische Vögel. Ne Spaß, wir wollten einfach weiter.

Angekommen im Kakadu Nationalpark , einem der größten Parks in Australien,  mussten wir von einem Campground auf einen Caravan Park ausweichen…einfach weil auf dem Campground Niemand außer dem Manager war,was uns doch etwas an Horrorfilme erinnerte. Also statt 30Dollar pro Nacht nun 34Dollar gezahlt – wir hams ja…NICHT.

Leider hat der Wettergott es nicht allzu gut mit uns gemeint. Die Steinwandmalereien , die kilometerweiten Aussichten und unsere Wetland Schifffahrt (3F’s 😂) wurden von dauerhaftem Regen begleitet… Wenn es mal nicht regnete, war es bullenheiß und ich…ja ICH musste mein Bestes geben, um Lara zum Wandern zu bekommen. Denn leider hat der Kakadu Nationalpark nur wenige Pools. Um genau zu sein, war zu unserer Besuchszeit nicht ein Naturpool beschwimmbar und Madame wandert nur, wenn am Ende vom Wanderweg eine Abkühlung wartet. Naja, etwas kann ich es bei 37°C doch verstehen 😉

(Aber nicht,  wenn wie hier im Bild Alligatoren auf einen warten)

Nachdem wir genug von der ganzen Kultur im Kakadu NP hatten, sind wir, mit kurzem Zwischenstopp auf einem kostenlosen Campingplatz,  weiter zum Litchfield Nationalpark gedüst.

Und tatsächlich… Wanderwege mit Naturpools. 

Der Litchfield NP ist ein Park ganz nach unserem Geschmack. Am ersten Tag besuchten wir die Burley Rockholes – aka Abenteuerspielplatz für Klein und Groß – die aus einem Fluss und seinem natürlichen Verlauf bestehen, welcher bis zu metertiefe Becken in den Stein gefressen hat… ne warte.. was schreib ich denn da.. stellt euch vor der Fluss kommt auf eine Steinplatte herunter geflossen..und fräst ein 4x4Meter großes Loch hinein…das ist einer der 5 Pools..

Konnte man das verstehen? Bestimmt nicht..hier also ein Foto

Am selben Tag ging es für uns noch zu den Florence Falls. 

Die Florence Falls und ich waren nur 135 Stufen voneinander getrennt… Aber! Ich wollte natürlich auch bei 36•C dorthin! Ein wirklich schöner Wasserfall bzw. zwei. Es war der erste große  Wasserfall unter dem wir gestanden haben ☺

Wir haben letztendlich zwei Tage im Litchfield Nationalpark verbracht, wovon der zweite mit der erfreulichen Feststellung begann,dass wir von nun an Besitzer einer eigenen Ameisenstraße in unserem Van sind!
Danke im Voraus für die Glückwünsche! 

Aber wir waren ja im Nationalpark ,ne? Also scheiß auf die Ameisenhorde und ab zu den Wangi Falls. Diese konnten mich aufgrund der Wasserfarbe nicht begeistern . Lara ist der festen Überzeugung ich mochte diesen Wasserfall nur nicht, weil ausdrücklich vor Süß- und Salzwasser Krokodilen gewarnt wurde. 

Lächerlich!

🙈😂 naja…vielleicht hatte sie ein ganz kleines bisschen Recht.

Sieht doch gefährlich aus oder?
Ich versuchte Lara von einem weiteren Wanderweg in der Mittagshitze ( alle HappySnipeschen Wanderungen finden GRUNDSÄTZLICH  in der Mittagshitze statt. Das ist von Generation zu Generation Tradition! ) zu überzeugen, jedoch konnte sie sich erst dafür begeistern als eine nackte Frau den Wanderweg betrat… ich habe wohl etwas zu entsetzt geschaut, sodass Lara mich ermahnen musste das Wort „Nackt“ nicht so laut zu rufen. Wir folgten diesem Spektakel also hinauf bis zu einem Wasserfall – man darf dort nur im Wasser baden bevor es den Wasserfall metertief hinab fällt- nicht danach..da ist es heilig. Berücksichtigt man dies nicht und geht trotzdem baden bekommt man eine schlimme Krankheit namens Mijamija. Das sagen zumindest die Aboriginals in ihren alten Sagen 😂

Also ab den Wasserfall hoch, um das Wasser zu berühren BEVOR es heilig ist!

Die Nackte zog dann auch einen weißen Bikini an der bei Wasserberührung durchsichtig wurde – und eh nichts bedeckte… Aber hey.. sie hat sich Mühe gegeben.

Anschließend ging es unspektakulär-spektakulär nochmal zu unserem Lieblingsort – den Rockholes. Hier gab es, nach einer entspannten Stunde im Wasser, keinen unbekleideten Menschen – nur einen monsunartigen Regen der uns bis zum Campingplatz begleitet hat, welcher von einem miesepetrigen Deutschen geführt wird. Übrigens hat der Mann einen Nabelbruch… will keiner Wissen, ist aber so.

Unsere Ameisenstraße hatte sich inzwischen zu einer Ameisenautobahn mit Asiatischer Reisegruppe entwickelt(hatten Kameras um den Hals), was uns nun dazu gezwungen hat unsere Pläne umzuschmeißen. Anstatt auf einem Campingplatz 20min ausserhalb von Darwin – leben wir nun in einem Zimmer bei einem älteren Australier, welches wir bei AirBnB gefunden haben. Insgesamt kommen wir so nun günstiger weg als auf dem Campingplatz. 

Aktion Anti-Ameise begann dann heute früh mit der Ankunft bei Ross ( dem alten Herren). Swan wurde komplett ausgeräumt und erst mit Insektentötungsmittel eingesprüht, dann wurden Insektenköder im ganzen Auto ausgelegt und zu guter Letzt haben wir 2 Anti Insekten Bomben im Auto gezündet…und die Viehcher vergast.

Sicher ist sicher!

Was ein Spaß. Bis zum Abend hatten wir keine lebendigen Ameisen mehr im Swan. Haben die Dämmerung dazu genutzt den Wagen noch auszusaugen – und wenn wir morgen keine Ameisen mehr im Auto finden, können wir ihn endlich wieder einräumen!

Was ein Tag. Sind totmüde nach einer anschließenden Fahrt mit dem Bus in die Stadt, um eine Pizza bei Dominos zu essen und den Nachtmarkt am Strand zu besuchen.

Nun wird geheiat – Lara schläft schon. Oh, doch nicht. Sie schreibt mit Huriye. Liebe Grüße an dieser Stelle an Huriye.

Nun aber wirklich…

Gute Naaaacht! 

Kriss und Lara

Australien – Eine andere Welt? 10 Dinge, die besser sind als in Deutschland 

Nun ist es endlich so weit…

Unsere Liste mit 10 Dingen, die in Australien besset sind als in Deutschland:

1. Das Wetter

Sobald man das erste Mal über Australien fliegt fällt einem sofort auf, dass überhaupt keine Wolken am Himmel sind. Man hat eine wunderschöne Sicht auf das Land, welches darauf wartet erkundet zu werden. Da wir mit der Sonne reisen, erleben wir hier den „Winter“ Australiens bei angenehmen 30 Grad und Sonnenschein. 
2. Die Natur

Wie eigentlich viele von euch wissen, bin ich nicht der große Naturliebhaber. Eigentlich so gar nicht.  Aber Australien hat einfach alles zu bieten, was man sich erträumen kann. Von Großstadt Metropole, Outback, Regenwald, Gebirge, Skigebiete, RIESIGE Nationalparks, Schwimmlagunen, Wasserfälle bis hin zu ganz normalen Dörfern, wo die Menschen einen mit einem freundlichen “ Hey, how are you doin‘?“ begrüßen . 

3. Die Tierwelt

Ja, es gibt hier gefühlte 1000 giftige Tierarten und mindestens genauso viele versuchen dich zu töten. 

Nein..ganz so schlimm es ist nun wirklich nicht. Solange man sich umsichtig verhält und brav seine Schuhe kontrolliert ist alles gut.

Es ist wirklich beeindruckend wie viele verschiedene Tierarten alleine in Halls Creek unterwegs sind. Man kann innerhalb von einer Stunde über 100! Verschiedene Insekten beobachten oder die unterschiedlichsten Vögel singen ( krächzen) hören. Zum Beispiel kann man das Geräusch eines Raben in Australien nicht annähernd mit denen der deutschen Raben vergleichen. Hier ein Hörbeispiel

4. Die Ladenöffnungszeiten

Montags bis Sonntags… Hallo?! Sonntag! Zwar nicht so lange..aber man hat wenigstens die Chance vergessene Einkaufsmittel zu besorgen… oder die Krankenschwester hat noch genug Zeit nach dem Dienst noch etwas einzukaufen, bevor sie totmüde ins Bett fällt.
5. Kindererziehung 

Ich finde es beneidenswert, dass die Kinder von klein auf so nah an der Natur sind und bereits sehr klein schon sehr viel über die Tiere wissen. Letzte Woche haben mir zwei Kinder erzählt sie hätten eine Tiger Snake fast mit dem Auto überfahren und dass diese eine der gefährlichsten und aggressivsten in Australien sei. 
Ganz ehrlich… ich konnte in dem Alter alle 150 Pokemon in korrekter Reihenfolge aufzählen…

Und die Knirpse hier sammeln Schlangen ein, weil sie wissen, welche Giftig sind und welche nicht. Sie kennen die Lebensräume der Lebewesen und haben bereits im jungen Alter den korrekten Umgang mit ihnen gelernt.

Wirklich beeindruckend!

6. Der Umgang mit der Natur

Das erste was einem auffällt, wenn man den Flughafen verlässt und in eine Großstadt kommt: Es liegt nirgendswo Müll herum. Kein Kaugummipapier. Nichts. Wir dachten, das liegt vielleicht an Perth an sich.. jedoch haben wir da falsch gedacht. Sogar die verlassensten Highways auf unserer Strecke waren komplett frei von menschlichen Verschmutzungen. Jeder noch so kleine Restplatz hat einen leeren Mülleimer, der gerne von Jedermann benutzt wird. 

7. Saubere und kostenlose Toiletten

(Naja, das ist unser Klo in Halls Creek…aber die Klos auf den Raststätten sind mindestens genauso sauber! )

Es ist anders als in Deutschland, wo man sich regelmäßig Gedanken macht, ob man denn überhaupt ein Klo findet, welches sich einigermaßen in einemerträglichen hygienischen Zustand befindet. Das gilt auf Raststätten, in Diskos, in Fastfood Restaurants… diese Sorge ist hier in den meisten Fällen unbegründet. Sogat auf dem Rodeo in Halls Creek ( Mega Ereignis für dieses Dorf) waren die Klos zu später Stunde noch begehbar und sie hatten Klopapier!!! Sogar auf den kostenlosen Raststätten mit Plumsklo (Anmerkung zum letzten Video: Der Hebel auf dem Klo ist keine Klobürste..es ist der Hebel, um eine Art von Miniklospülung zu erreichen, die das eigene Geschäft hinab zum Güllehaufen befördert.) gibt es zu 99% kostenloses Klopapier! Nimm dir ein Beispiel daran Deutschland!

8. Einkaufswagen ohne Chip

(Kein geklauter Einkaufswagen auf drn Straßen Halls Creeks!)

Wir waren zu Beginn echt sehr verwundert..aber es geschehen echt noch Wunder.

Man benötigt keine Münze, um einen Einkaufwagen zu bekommen. Er hat noch nicht einmal diese schicken selbat blockierenden Räder, die verhindern, dass man den Wagen klaut. 

Wahnsinn…trotzdem gibt es immer genug Einkaufswagen für alle.. 

Okay, außer in Halls Creek. Hier nehmen die Einheimischen die Wagen unseres Supermarktes anscheinend gerne mit nach Hause oder sonst wo hin.. ( Aussterbende Spezies „Einkaufswagen“)

9. Die Einheimischen 

Ich ziehe meinen Hut vor den Australiern, denn ich habe bisher zumindest das Gefühl voll und ganz in meinem ganzen Dasein als „Ich“ akzeptiert zu werden. Unabhängigkeit von Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Religion, Sexueller Orientierung oder politischer Ausrichtung(etc.) wird man von zumindest allen, mit denen wir Umgang haben, respektiert. 

Außerdem haben sie die coolste Einstellung zum Leben („No worries.. All good.. She’ll be allright mate!“ Und das auch wenn der Busch neben deinem Haus Meter hoch brennt.) und leben ihr Leben in vollen Zügen. Vor allem kennen sie ihr Land einfach am Besten und können die tollsten Tipps geben, wobei sie sich freuen, wenn sie einem IHR Land zeigen können.

10. Der Sternenhimmel

(Foto kommt noch ;))

Der bekommt seinen ganz eigenen Aufzählungspunkt, weil er einfach wunderschön ist. Man kann zu fast jeder Zeit abends die Milchstraße und bestimmt 100 Sterne leuchten sehen. Ist man aus der Großstadt heraus kann man geschätzt bestimmt 1000 Sterne sehen. 

Besonders beeindruckend ist es, dass man eigentlich jeden Abend Sternschnuppen beobachten kann, was schließlich bedeutet, dass wir sie nur in Deutschland so selten sehen, weil es zu hell ist und unsere Luft zu verschmutzt ist.. Ich werde in den nächsten Tagen mal ein Bild von dem atemberaubenden Sternenhimmel hochladen, welches ich Dank der Hilfe von Dominik, geschossen habe.

Hier hat man wirklich das Bedürfnis abends nochmal vor die Tür zu gehen,  um sich einfach nur die Sterne anzuschauen, während die Welt um einen herum stillt steht.

(Bis ein Auto angefahren kommt und man feststellt, dass man mit den anderen betrunken auf der Straße liegt, während Sternschnuppen über einem verglühen.)
 Australien hat doch mehr zu bieten, als wir dachten 😉
Hoffentlich konnte ich euch Australien ein Stück näher bringen..
Gute Nacht aus dem Outback!
Kriss und Lara

Einer der besten Tage in Australien

Ein ganz normaler Tag in Halls Creek…. naja nicht ganz. Es begann mit einem Frühstück gegen 12Uhr mittags. Darauf folgte das Bezahlen unserer Miete und schließlich bekamen wir eine Sms von einem der Einheimischen, mit dem wir schon mehrmals gesprochen hatten. In der Sms stand, ob wir nicht Lust auf einen kleinen Trip mit ihm heute Nachmittag hätten. Natürlich?! Also wurden wir prompt um 14.30Uhr  von ihm abgeholt . Wir, alleine mit David, einem angestellten der hiesigen Wetterstation in einem 20 Jahre altem Suzuki auf dem Weg in die Kimberleys. Also in die Wüste und noch tiefer ins Outback. Halls Creek ist bekannt für einen Goldfund vor über 200 Jahren und seitdem kamen tausende Menschen nach Halls Creek, um eben dieses zu Suchen. Die Folge sind zig Goldmienen mitten im nirgendwo. Wir rasten also in diesem alten Wagen über Schotterpisten, die wir niemals in unserem Wagen befahren hätten, und bogen plötzlich ab auf einen „Weg“ den wir erst recht niemals betreten hätten. 

David zeigte uns alte Goldmienen , die hier natürlich ungesichert einfach plötzlich im Boden sind oder riesig groß und mit Regenwasser über die letzten 20 Jahre gefüllt.

Wirklich beeindruckend 👍.  Anschließend ging es zu einem großen See , an dem wir mit David Champagner tranken und sein Kajak zu Wasser ließen,  um auf dem See zu paddeln. Zum Glück gibt es nur Süßwasser-Krokodile in dem See 😉 Wir genossen also die vollkommene Stille und trieben über das Wasser, während uns langsam auffiel wie sehr wir doch im Nirgendwo waren. Wir waren nun also vollkommen von diesem Fremden abhängig von dem wir nicht mehr als seinen Namen kannten. Super, da war der Zeitpunkt an dem die Horrorfilme über Australien einem in den Kopf kommen 😂  Aber ganz ehrlich..wir können eh nichts daran ändern 😂😂😂 


Etwas beunruhigt ging es nach dem Sonnenuntergang  (es hat ausgerechnet heute geregnet und es war vollkommen! bewölkt) auf in eine alte Miene, in der Fledermäuse leben…nicht nur ein paar.. sondern Hunderte gar Tausende. Es war inzwischen völlig dunkel geworden und dieser Tunnel war echt so eng, dass Lara sogar von den Fledermäusen angeflogen wurde 🙈 

Auf den letzten Metern zurück nach Halls Creek ließ mich letztendlich meine Blase im Stich ( nach 1/3 Flasche Champagner und 1 Liter Wasser) und wir mussten 7 Minuten vor der Stadt im Nirgendwo halten, wo David mir doch tatsächlich  einen Klostuhl anbot, den er auf Ebay erstanden hatte.

Das war mein elegantester und luxuriösester Klogang unter beeindruckendem Sternenhimmel. Wir brauchen auch so ein Ding!

Nach über 100KM an Gravel Road und beeindruckender 4Wheel Drive Strecke muss ich einfach zugeben, dass das einer der besten Tage überhaupt hier war. Alles Dank einem netten Einheimischen namens David, dem wir zum Glück Vertrauen entgegengebracht haben… Hoffentlich holt er uns noch öfter hier aus dem Kaff heraus, sodass wir noch viel mehr von den schönen Kimberleys sehen können.

Liebe Grüße an alle, die das hier gelesen haben 😉

Wir gehen nun mal schlafen..
Kriss und Lara

…unser Leben in Mordors Creek

Oh mein Gott…
Heute ist der 20.06.16 und wir sind bereits 5 Tage in Halls Creek, wovon wir 2 Tage frei hatten. Wir haben uns nun (voraussichtlich) 3 Monate selbst versklavt, um in diesem Loch zu arbeiten.

Nun natürlich die Frage… wie ist es so?

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Wir sind Donnerstag abends in Halls Creek angekommen und wurden von Stacey, unserer Vorgesetzten, begrüßt. Anschließend ging es für uns in unser zukünftiges Zuhause. Ich nenne es liebevoll den „Container“.
Wir leben nun also die nächsten 3 Monate in einem Wellblechcontainer, den wir bislang mit einem kanadischen Pärchen teilen, während noch 2 weitere ( eine Taiwanesin und ein Kiwi) unsere Küche und Sanitäranlagen mitnutzen.

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Der ganze Spaß kostet uns insgesamt 300 Dollar die WOCHE.
Wir haben leider keine andere Wahl, da der Campingplatz hier nicht einmal eine Küche hat und wir 3 Monate nicht ohne Kühlschrank und Strom leben wollen.

Die ersten Tage hier im Nirgendwo waren doch sehr anstrengend. Anders als die meisten anderen Australier hat unsere Chefin die Auffassung, dass alles super schnell und sofort sein muss – nichts hier mit „No worries“-und so. Von daher habe ich die Tage damit verbracht Kartons auszupacken, Reisbeutel mit Käfern drin auszusortieren und abgelaufene Babynahrung wegzuwerfen 😂.
Lara hat im Gegensatz zu mir dafür viel Kontakt mit den Einheimischen hier gehabt. Einheimische bedeutet in Halls Creek , dass 90% unserer Kunden Aboriginies sind und 10% Reisende auf der Durchfahrt.
Von daher ist es an Halls Creek nicht verwunderlich, dass es ein Alkoholverbot gibt, welches keinen harten Alkohol erlaubt ( Bier nur bis 2.5% Alkohol). Das heißt für uns, dass wir demnächst mal 4 Stunden nach Kununurra fahren müssen, um Alkohol zu kaufen, weil es sich ohne nur schwer aushalten lässt.

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Halls Creek selbst besteht aus einer Hauptstraße , dem Great Northern Highway und nicht viel drum herum (Außer dem „Wolf Creek“-Krater nachdem ein Horrorfilm benannt ist 😂😂😂). Es gibt eine Tankstelle, ein Krankenhaus (mit 8 Betten und einem Arzt, wenn man Glück hat) und den Supermarkt, in dem wir arbeiten.
Die Kundschaft selbst wird hier gefeiert als wäre sie die Queen höchstpersönlich. Es wird DIREKT eine zweite Kasse aufgemacht, sobald 2 Kunden an einer Kasse stehen. Es interessiert die Kunden auch nicht, dass eine Kasse geschlossen ist – man legt trotzdem seine Waren ab und *DING* es muss sofort ein Arbeiter die Kasse eröffnen.
Wir wollen uns auch gar nicht beschweren, denn unser Geld ist deutlich leichter verdient,  als das der Farmarbeiter. Da lässt sich darüber hinwegsehen, dass das Geld der Leute in ihrem schwitzigen BH steckt oder die Kreditkarte vor dem Zahlen nochmal ordentlich abgeleckt wird. Es ist wirklich ein seltsames Volk hier.. Was übrigens in unserem Supermarkt am häufigsten geklaut wird sind Flip Flops. Die Leute kommen ohne Schuhe herein, suchen sich ein Paar Flip Flops aus und gehen dann gemütlich wieder aus dem Laden 😂

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Nee, was ist das schön hier.
Die nächsten Tage verlassen 3 Mitarbeiter den Supermarkt, so dass wir nicht damit rechnen, dass wir nochmal so viel freie Zeit haben wie gerade.
Außerdem werden Abschiede hier in ordentlicher Manier gefeiert. Es wird sich ab 17 Uhr bei uns vor dem Container mit Alkohol betrunken(welcher aus 4-6 Std. entfernten Städten stammt ), um gegen 20Uhr zu dem einzigen Pub hier zu wechseln. Wir waren jedoch dezent enttäuscht als wir feststellen mussten, dass der Pub lediglich ein Restaurant mit Bar ist. 

Naja…ich würde sagen, dass wir noch etwas Zeit brauchen, um uns in diese bereits lange bestehende Runde aus Native-Speakern einzugewöhnen.
Vor allem aber, um uns an die Stadt selbst zu gewöhnen.

Aber eins trifft jetzt schon zu… man dreht hier bereits etwas am Rad 😂

Wir werden die nächsten Tage Versuchen Videos hochzuladen, denn heute klappt zum ersten Mal das W-lan auf dem Laptop.

Wir berichten natürlich fleißig weiter aus der Einöde.

Krissi und Lara

Auf der Suche nach DER Socke

…Lake Argyle war eigentlich nur ein weiterer Spot auf unserer Suche nach einer Socke.

Dominik hat auf dem Weg nach Katherine eine Socke seines einzigen Wandersocken Paares verloren und wir sind nun fleißig am Suchen.
Es besteht eine gewisse Bindung zwischen Socke und Ex-Besitzer und wir möchten die Beiden wieder zusammenführen (wir alten Romantiker).

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Ja, es ist DIE eine Socke sie alle zu knechten.

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Wir sind nun insgesamt 1000Km gefahren, um die Socke am Lake und an den Zebra Rocks zu suchen. Die meisten Kilometer sind wir jedoch gefahren , um dem traurigen Ex-Sockenbesitzer (Anm. Des Autors: Dominik. – Im weiteren Text nur noch Ex-Sockenbesitzer genannt) mitzuteilen, dass wir seine Socke nicht finden konnten. Der Ex-Sockenbesitzer war natürlich am Boden zerstört. Es tut uns heute noch sehr leid, dass wir versagt haben. Um die traurige Botschaft zu verkündigen ritten wir weitere 700Km auf unserem Swan nach Katherine, wo wir den Ex-Sockenbesitzer und Claudia trafen. Wir haben uns wirklich sehr gefreut die Beiden nochmal zu sehen und etwas Zeit mit ihnen zu verbringen bevor es für uns in die Weltmetropole Halls Creek zum Arbeiten geht. In Katherine haben wir gefühlt mindestens 12 von den 9 Schluchten bewandert,  aber nach 4 Stunden des Wanderns war einfach Schicht im Schacht.

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Gemeinsam ging es dann zu den Hot Springs der Stadt Katherine.
Diese Quelle ist lauwarm und entspringt aus einem (wie wir denken) Loch in einem Felsen. Zuerst wurde die RIESEN Wanderung mit einem 2 Liter Pott Schokoladeneis belohnt und anschließend habe ich meine 3 Wegbegleiter zur Opfergabe zuerst in die lauwarme Quelle geschickt ( am 1.6. wurde dort angeblich ein Krokodil gesichtet), als sich diese als Sicher herausstellte, begab ich mich dann auch in sie hinein und genoss einfach dieses Wunder der Natur, welches sich mitten in der Stadt befindet.

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Am nächsten morgen hieß es also Abschied nehmen vom Ex-Sockenbesitzer und Claudia. Man kann es nicht anders sagen, aber nach 6 Begegnungen sind die Beiden uns ans Herz gewachsen. Ein Besuch auf ihrem Reiseblog Weltreize lohnt sich, da die Beiden noch einige Länder vor sich haben und auch bereits viele Länder besucht haben.

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Aber auch für uns geht es nach ein paar Abschiedstränchen (und einem riesen Grashüpfer) weiter bzw. zurück nach Halls Creek. Heute, am 13.6.16, sind wir bereits nur noch 2 Stunden von Kununurra entfernt und übermorgen Nachmittag sind wir in Halls Creek.

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Wir hoffen echt, dass der Job gut auszuhalten ist und uns etwas Geld in die Reisekasse bringt.

Bis dahin,

Adios ihr Süßen!

Krissi

Wir sind Klopapier-Diebe!!!

So ihr Lieben,ich darf die frohe Kunde verbreiten: nach langem Suchen und Hadern,haben wir nun endlich einen Job so gut wie sicher!
Aber alles von Anfang an…
Nach der Nacht mit den kuschelbedürftigen Schaben,ging es für uns weiter nach Halls Creek.

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Halls Creek kann man sich vorstellen als eine Straße zum Durchfahren mit einem IGA Supermarkt  (vergleichbar mit Rewe),einer Tankstelle,einem Motel und einem Caravanpark…da geht also mal wieder richtig die Lutzi ab!
Verzweifelt,wie wir langsam mit der Jobsuche waren,bewarben wir uns mittlerweile bei Alles und Jedem,sowohl über allmögliche Seiten im Internet als auch mit ganz altmodischem Abklappern aller Geschäfte.
Der Tipp eines Franzosen war es, dort nach Arbeit zu fragen, wo sowieso keiner lange bleiben will-klingt logisch!
Halls Creek sah für uns demnach nach einer echten Jobchance aus!
Bei der Tankstelle hatten wir leider keinen Erfolg und auch die nette Dame vom Motel,die für uns noch durch die Gegend telefonierte,machte uns nicht allzu viel Hoffnung. Wir sollten uns lediglich am nächsten Tag beim IGA mal vorstellen und dort anfragen, da dort nicht sicher war ob Mitarbeiter gesucht werden würden. Eine ebenfalls sehr freundliche Dame teilte uns daraufhin mit, dass sie nicht genau wisse ob sie noch Personal benötige,aber wenn wir bis zum Nachmittag des nächsten Tages Nichts von ihr hörten, hätte sie leider keine Stelle für uns. Wir fuhren also schon ein Stückchen weiter Richtung Norden und warteten dort bei einem kostenlosen Schlafplatz (mit ganz schrecklich stinkenden Mülltonnen) geduldig auf einen Anruf.
Die Wartezeit wurde uns prompt versüßt,denn wer kam plötzlich um die Ecke gefahren? Richtig! Zum fünften Mal unabgesprochen begrüßten wir unsere deutsche Gesellschaft, Claudia und Dominik aus Hamburg und verbrachten mit ihnen die folgenden Tage.Es kam allerdings was kommen musste-Nichts.Kein Anruf von der IGA Dame und somit auch kein Job….etwas frustriert aber dennoch motiviert weiterzusuchen,fuhren wir nach Kununurra.Ein kleines Städtchen mit einigen Farms drum herum und vielen Caravanparks,als auch Hotels.Unser Campingplatz lag diesmal direkt an einem schönen See und wir hatten das Glück unseren Stellplatz auch direkt an diesem zu haben. Außerdem gab es einen sehr schönen großen Pool dem wir einige Besuche abstatteten innerhalb der drei Tage die wir beschlossen dort zu bleiben, um uns auf Jobsuche zu begeben.

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Auch diese Suche war nicht erfolgreich, jedoch hat nun ungefähr 80 Prozent der Stadt einen Lebenslauf von uns.
Neben der ganzen Sucherei,schafften wir es dennoch ein zahnloses Krokodil zu beobachten und zwei Walks mit Dominik und Claudia zu absolvieren,wovon einer ein kleiner Berg war den es zu besteigen galt.Dies geschah mal eben innerhalb von maximal 10 Minuten, da die Sonne drohte unterzugehen und alle ja möglichst noch einen Schnappschuss zum richtigen Zeitpunkt haben wollten! Schweißgebadet hatten wir dann eine tolle Aussicht über die Stadt!

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Herzerfrischend war auch eine abendliche Begegnung…wie könnte es anders sein…auf dem Klo.
Als Kristin wieder von ihrem Thron hinunterkam,schlich fast gleichzeitig und kaum merklich eine ältere Dame aus der anderen Toilettentür hinaus, um uns völlig unerwartet an den Kopf zu werfen, wir sollten es doch bitte unterlassen,immer die Klopapierrollen abzurollen und mitzunehmen.Kristin war daraufhin total perplex,worauf die merkwürdige Frau dann widerrum fragte ob wir überhaupt Englisch könnten.Das setzte dem ganzen noch die Krone auf.Mein Geduldsfaden riss langsam aber sicher. Etwas säuerlich,ließ ich mich dazu herab der selbsternannten Kloaufsicht zu erklären, dass Kristin aus hygienischen Gründen einfach nur sehr gern Klopapier auf ihrem Toilettensitz auslegt,damit sie sich ruhigen Gewissens darauf niederlassen kann…im Nachhinein fiel mir dann ein,dass es auch ganz andere Gründe hätte geben können,die es erforderten etwas mehr Toilettenpapier als drei abgezählte Blättchen zu verwenden-Sprühdurchfall zum Beispiel oder monatliche periodische Vorkommnisse-und dass dies mit Sicherheit keiner Rechtfertigung unsererseits bedurfte!
Die alte Schachtel bat im Anschluss an meine Erklärung zuvor, zumindest um Entschuldigung, musste aber unbedingt trotzdem noch loswerden,dass Backpacker ja meistens total pleite sind und sich gerne selbst mit solchen Aktionen ins schlechte Licht rücken…Äh ja und was sollen wir da nun tun? Da wir uns nicht direkt als die herkömmlichen,19-jährigen,feierwütigen,Klopapier-Klauenden Backpacker betrachten, interessierte uns reichlich wenig, was andere wohl über Backpacker dachten und noch weniger was diese penetrante Frau uns dazu zu sagen hatte.
Nach erfolgreich beendeter Diskussion bekamen wir tatsächlich unerwartet am gleichen Abend noch eine SMS von Stacey der IGA-Frau…Wir dachten uns,das könne nur Karma sein dafür dass wir unser Toilettenpapier brav selbst kaufen.
Stacey bot uns genau den Job an, mit dem wir schon gar nicht mehr gerechnet und eigentlich schon abgeschlossen hatten.
Am nächsten Morgen rief sie uns an und erklärte uns alle weiteren Details zum Job.Kommenden Mittwoch ist unser erster Arbeitstag im Supermarkt,wo wir dann, wenn alles gut läuft, drei Monate ackern werden, um unsere weiteren Reisen zu finanzieren 🙂 
Wir beschlossen trotzdem bis nächste Woche weiter gen Norden zu reisen, um einfach mal etwas anderes zu sehen und werden uns rechtzeitig wieder auf den Weg runter machen.
Der Tag heute war somit geprägt von der Autofahrt zu einem wunderschönen,großen See (Lake Argyle) und dem Plantschen im Infinitypool mit Blick auf Ebendiesen.

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Nun geht’s auch schon ins Bettchen.
Gehabt euch wohl und passt immer gut auf euer Klopapier auf 😉

Lara und Krissi

Das große Krabbeln beginnt

Nach einer längeren Blogpause,gibt es nun endlich mal wieder ein wenig Content zu den letzten Tagen 😉
Nachdem wir schweren Herzens von der Walhaitour Abschied genommen hatten mit einem Dairymilk Cadbury Eis (natürlich 99% „fatfree“,denn egal was man hier kauft,es ist scheinbar angeblich alles total fettarm?! Steht zumindest drauf :D), ging die Route für uns weiter in den Karijini Nationalpark,der von vielen als sehr schön beschrieben wurde und ein Muss auf dem Weg in den Norden ist.

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Da der Weg dorthin sich als länger entpuppte,als ursprünglich erwartet,machten wir noch einen Zwischenstopp in einem deutlich kleineren und seltener besuchten Nationalpark unweit von unserem eigentlich angestrebten Ziel.
Dort stellte sich unser für die Nacht gedachter Spot aber, nach einem kurzen Plausch mit einem Australier,der dort lediglich ein Foto von der überragenden Aussicht machte, leider nicht als Übernachtungsmöglichkeit heraus. Wir wogen das Risiko ab wie wahrscheinlich es schon sein würde,dass ausgerechnet dort wo wirklich nicht viel los war,ein Ranger vorbeikommen würde um uns auf die Finger zu hauen und uns eventuell eine Geldstrafe aufzudrücken…
Wir waren an dem Abend mal wieder ganz rebellisch drauf und entschieden uns die Nacht allein in der Wildness mit dem wunderschönen Blick ins weite Tal zu verbringen.

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Während Kriss die Zeit als es dunkel wurde nutzte,um Fotos vom Sternenhimmel zu schießen(in Deutschland sieht man ungefähr 1/4 der Sterne die man hier erblicken kann),kam ich auf die glorreiche Idee mich irgendwo im Nirgendwo nackig auf nen Felsen zu stellen und die kalte Brise (eher ein sehr starker Wind der aufkam) zu genießen…wann hat man schon mal so eine Gelegenheit, außer in der Sauna?:D
Die Nacht überstanden wir mit Ach und Krach und immer ein wenig Angst,der böse Ranger würde doch kommen uns zu holen!
Den Tag verbrachten wir überwiegend mit der Weiterfahrt und schon einem kleinen Reinschnuppern in den Karijini NP ganz am Rand bei der „Harmesley Gorge,wo es wunderschöne natürliche Pools“ zum Abkühlen und Auffrischen gab (als Backpacker nutzt man alles was man kann um kostenlos zu „duschen“ ;-))
Die darauffolgende Nacht unmittelbar vor dem Karijini NP,schliefen wir tatsächlich auf einer ganz legalen Restarea,die sich als „Rip Lookout“ herausstellte.Ganz viele Steine wurden dort mit Gedenksprüchen beschrieben,um an geliebte verstorbene Menschen zu erinnern.Auch wir legten am nächsten Morgen vier Steinchen in die Sonne 🙂
Nun hieß es auch wirklich endlich hinein in den Karijini und auf zu unserem Campingplatz im Inneren des Parks,der natürlich Geld kostete und wir uns deshalb zuvor so viel Zeit gelassen hatten um noch ein paar kostenlose Nächte zu haben 😉
Dort angekommen erkundeten wir kurz das Camp und machten uns dann schon auf den Weg die ersten Schluchten zu bewandern,was teilweise wirklich sehr steil und eine wacklige Angelegenheit und eigentlich auch nur für „experienced bushwalker“ also…erfahrene Buschgänger (mal ganz wörtlich übersetzt) gedacht war…aber egal, wir fanden die in der Kindheit gesammelten Buscherfahrungen dürften völlig ausreichen!

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Auf den zweiten Tag im Park freuten wir uns besonders,denn wir hatten schon im Voraus eine „Canyoningtour“ durch einige andere Schluchten gebucht, wo man sich unter anderem Abseilen und von höheren Klippen hinunterspringen muss. Was für richtige Abenteurer eben!
Unsere Freude wurde jedoch am Morgen des Tourstarts jäh zerstört.
Der Tourguide bat alle mit besonderen gesundheitlichen Einschränkungen nochmal persönlich mit ihm zu reden.Zuvor hatten wir ihn in einer Email schon darüber aufgeklärt,dass Kristin momentan aufgrund einer Thrombose Blutverdünner nimmt und deshalb im Falle des Falles bei einer Verletzung leider bluten würde wie ein geschlachtetes Schwein und möglicherweise damit auch nicht mehr aufhören würde.Der Guide reagierte darauf schriftlich relativ locker…dies sah leider kurz vor der Tour anders aus.
Er entschied, dass es zu risikoreich für Kristin sei und er es verantworten und auch dafür haften müsse ,wenn etwas passiere.Aus der Traum.Die Tour war für uns leider gelaufen…Wir waren sehr gefrustet,beschlossen allerdings die wichtigsten und schönsten Schluchten ohne Tour zu durchwandern,darunter der berühmte Spiderwalk in der „Hancock Gorge“,die „Knox Gorge“ und die „Fortescue Falls“ mit den „Circular Pools“.Das klappte alles wunderbar und Kriss ist auch tatsächlich nicht verblutet 😉

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Weiter ging die Reise nun nach Port Hedland.Eine kleine Stadt in der nicht wirklich der Bär steppt und die uns nur als Zwischenstopp zum Proviantfüllen und Tanken diente. Achja…und ein bisschen Internet suchten seit langem in einer Bibliothek durfte auch nicht fehlen (leider nicht genug Internet zum Hochladen eines Videos =( )
Wir freuten uns richtig auf die darauffolgende Stadt Broome,die mal wieder eine etwas größere Metropole zu sein versprach in der wir unser Auto einem Routinecheck unterziehen wollten…auch hier wurde unsere Hoffnung bitter enttäuscht 😀
Ich würde einfach mal ganz mutig behaupten…diese Stadt war definitiv kleiner als Dortmund und hatte bis auf den „Cable Beach“,der am häufigsten fotografierte Strand in Westaustralien,ein Freilicht Kino,einen Nachtmarkt und einen leckeren Mangosmoothie,den wir uns mit zwei Deutschen(die wir nun schon zum dritten Mal unabgesprochen trafen und die auch einen Blog ihrer Reise betreiben http://www.weltreize.com ) gönnten, wenig Erwähnenswertes zu bieten.

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Achja doch…eines fiel uns dann eines Abends schlagartig auf…auf dem Weg zum allabendlichen Klogang…mit der Taschenlampe auf dem Kopp leuchteten wir wie immer fröhlich vor uns hin…bis ich etwas reflektierendes doch recht zügig auf mich zukommen sah…als ich das Licht etwas länger darauf richtete fiel es mir wie Schuppen von den Augen…überall im Gras saßen nicht ganz so winzige Spinnentiere rum…in förmlicher Todesangst schubbste ich Kristin zurück in den Wagen und hechtete hinterher.
Dort saßen wir nun.Im Wagen.Unfähig uns zu bewegen.Toll.Spinnenphobiker in Australien-Herzlich Willkommen….
Der restliche Klogang bestand dann aus panischem aus dem Auto springen und zum Klo rennen ohne die Spinnen eines Blickes zu würdigen,nur um auf dem Rückweg dann deren Standorte genau zu begutachten und wie durch ein Minenfeld zu tappsen….paradoxer geht’s nicht.
Nach Broome folgt nun gerade der längere Weg nach Kununurra ,den man entweder über die Gibb River Road (eine ewig lange Schotterpiste,die schon einigen Autos alles abverlangt hat) oder den normalen Highway bestreiten kann.
Kurzerhand entschieden wir uns für die für uns angenehmste Route – den Highway! Einziger Nachteil,die schönsten Orte,die man an der Gibb River Road fast automatisch abfährt müssen wir nun extra vom Highway aus anfahren.Es gibt Schlimmeres.Geplatzte Reifen zum Beispiel 😉

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Heute haben wir sogleich dann auch 200km Schotterpiste zum „Tunnel Creek“ auf uns genommen.Eine Höhle in der man Fledermäuse,Schlangen,Kriechgetierse und sogar Krokodile sehen kann. Tatsächlich haben wir eine kleine Schlange,Fledermäuse und drei Krokodile gesehen, die sich im gleichen Wasser tummelten,durch das wir durchwaten mussten um wieder aus der Höhle hinaus zukommen…Ein wenig mulmig war uns schon, hatten wir nicht zuvor den schönen Bericht der Frau gelesen die einfach mal beim Baden gefressen wurde 😀
Aber-wir haben es überlebt und wir waren schließlich auch nicht die einzigen Besucher der Höhle dort 😉
Aktuell befinden wir uns in Fitzroy Crossing,sind- Gott sei Dank-nach zwei Tagen des Nichtduschens bei absolut tropischen Temperaturen,endlich wieder frisch und haben hier auch ein paar weitere Freunde gefunden….Mücken besuchen uns sehr sehr gerne und vorhin fiel mir beim Spülen eine Schabe in den Nacken.
Ich weiß noch nicht genau ob ich das alles seelisch durchhalte aber ihr werdet weiterhin darüber in Kenntniss gesetzt 😉
Entschuldigt Bitte diesen unfassbar langen Text.Es fehlen mit Sicherheit noch einige witzige Anekdoten und Erzählungen,aber das würde den Rahmen vermutlich sprengen 🙂
Wir machen nun Heia!
Liebe Grüße,
Lara und Krissi

Die schlimmste Autofahrt bislang…

Es ging auf direktem Weg nach Coral Bay. Kaum angekommen checkten wir im Caravan Park ein und rasten förmlich zum Strand. Dort kam es zu unserer (fast) ersten ganzkörperlichen Begegnung mit dem australischen Gewässern. Welch Wohltat!Das erste Mal im kühlen Nass waren wir zuvor in Quobba(nördlich von Carnarvon,auf dem Weg nach Coral Bay) nachdem wir uns die Blowholes angesehen hatten…Löcher, die Wasser in die Luft pupsen.

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Nun gings aber wirklich nach Coral Bay,  was im Grunde aus einer Straße und zwei Campingplätzen besteht, welche am Meer liegen. Wir hatten irgendwie auf einen riesen Urlaubsort gehofft, an dem viel los ist… der Tag am Meer verging wie im Fluge.

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Tatsächlich ging Abends doch noch die Lutzi, wie ich aus der Ferne an einer in fünf verschiedenen Farben beleuchteten Palme erkennen konnte… Da lief tatsächlich Live-Musik und darauffolgend ein Umweltfilm auf einer aufgeblasenen Leinwand. Faszinierend…

Am nächsten morgen machten wir uns auf dem direkten Wege (laut Google Maps) Richtung Cape Range Nationalpark………. 2Std 30min sollte die Fahrt dauern. Leider sagte uns Google Maps nicht, dass es sich hierbei um eine Schotterstraße mit wellblechartigem Bodenmuster handelt…. Kurzfassung: Ich habe während der 30km langen Fahrt so die Fassung verloren, wie ich es in sechs Jahren im OP nicht geschafft habe….

Dann tat Google uns ,nach über einer  Stunde des Heckausbrechens und 20km/h Fahrens, nicht den Gefallen uns zu sagen, dass diese Straße nicht zum Cape Range Nationalpark führt, da diese gerade von einem Fluss überschwemmt wird ….

…..

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Kurzfassung: Es folgten erneute 30km Polterstrecke zurück, die jedes zweite bis dritte Auto mindestens einen Reifen kostet…
Ich bin im Nachhinein echt stolz, dass der Wagen gehalten hat und dass wir als ungeübte 4WD-Straßen Fahrer diese als „schwierig“ gekennzeichnete Strecke überstanden haben.

Den Weg außenherum zum Nationalpark musste nun Lara fahren.. ich war „fick und fertig“ nach 3 1/2std der Höllenfahrt…

Auf dem Osprey Campground wurden wir dann aber von Frank und Merle empfangen und nach all den Strapazen mit einer wunderschönen Sicht über das Meer belohnt.
Vor’m Schlafen hieß es also noch flott ab ins Meer und den Sonnenuntergang am Strand genießen.

Der nächste Tag war geprägt von Stränden.
Ich will ja nichts sagen…aber wir sind im Paradies angekommen.

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Wir waren den ganzen Tag Schnorcheln und uns ein wenig sonnen 😉

Heute früh waren wir noch flott 1 1/2 Stunden durch die Mandu Mandu Gorge Schlucht wandern bevor es rein in die an den Nationalpark angrenzende Stadt Exmouth ging…

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Ich war schon stolz, dass ich mich trotz dem Thrombosescheiß nicht unterkriegen lasse und Alles mache wie immer (trotz tatsächlich ca 20 blauen Flecken und einem sexy Strumpf).

In Exmouth haben wir zwei Stunden damit verbracht zu überlegen und zu diskutieren, ob wir es uns leisten können mit Walhaien zu schwimmen… 400$ für einen Tag Schnorcheln…
Oh man..
Da wir noch nicht viel gearbeitet haben, haben wir uns schließlich dagegen entschieden.
Auf die Entscheidung folgte eine dezent depressive und traurige Phase meinerseits, die sich erst abends durch zwei Liter Cadbury Schokoladeneis und Burgerchips beenden ließ…

Nun liegen wir brav in unserem Swan und morgen müssen wir die angefressenen 5000Kalorien abwandern bevor es weiter Richtung Karratha geht 😂

Hoffentlich haben wir bald wieder Empfang.

Je vous aime 😚

Krissi (und eine bereits schlafende Lara)

Ein Monat auf Weltreise

Wow – der erste Monat ist nun auch schon rum. Es folgen nur noch maximal 12 Monate des Reisens 😉 also keine Sorge… das kriegen wir auch noch rum.
Was haben wir in den letzten Tagen so erlebt?

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Wir haben uns dagegen entschieden in den Francois Peron Nationalpark zu fahren so als ungeübte Allrad Fahrer. Naja eigentlich wollten wir da durchheizen aber die Frau von der Nationalparkinfo hat gesagt, dass der Wagen besonders hoch sein muss… daraufhin habe ich mit dem ultragenauen Flipflop-Längenmaß die Höhe unseres Autos mit anderen Allradwagen verglichen..und das Ergebnis für nicht zufrieden stellend befunden.
Also kein Allrad-Nationalpark für uns.

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Die nächste Nacht verbrachten wir auf einem kostenlosen Rastplatz zwischen Monkey Mia und Carnarvon . Die Nacht war sehr zufriedenstellend… außer, dass gegen 21Uhr Holländer meinten sich 1Meter neben unseren Van mit ihrem Auto zu pflanzen und da ihr Zelt aufzubauen.  Nur als Anmerkung: Die Sonne geht hier gegen 18Uhr unter. Bis um 20Uhr liegen wir meistens schlafbereit im Van, weil einfach tote Hose auf dem Rastplatz/Campingplatz ist. Also störten diese Holländer förmlich unsere Nachtruhe! (Innerlich sind wir wohl doch noch grimmige Deutsche 😂).

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Früh morgens ging es nach Carnarvon, um sich ein letztes Mal für lange Zeit Lebensmitteltechnisch zu upgraden. Endlich wieder Cracker für die stundenlangen Autofahrten!!!
Während des langersehnten Einkaufs (Cracker Woolworth 1.50$ … jeder andere Supermarkt außerhalb einer größeren Stadt 3.90$) kam uns ein dezenter Feueralarm in die Quere, der uns von unserem 750ml Glas Nutella( für 5$ statt 11$ )trennte.

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Als der Schock über die spontane Trennung von unserer Beute verdaut war, verbrachten wir den Rest des Tages damit gefühlte 30 Farmen anzufahren, um einen Job zu finden,  was laut sämtlichen zuverlässigen Quellen, einfach fast unmöglich war. ABER wir haben einen gefunden….
Bei Asiaten… ( in Carnarvon sind 70% der Farmer asiatischer Herkunft)
…wie sich nach der Arbeit heute rausstellte… für 5$ die Stunde…..um Tomaten zu Pflücken…
Ausbeute pur.
Wir verlassen morgen das sinkende Schiff Richtung Blowholes und schließlich Coral Bay/ Exmouth.

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Hier ein paar interessante Fakten über Dinge, die wir hier befremdlich finden.

1. Taschentuchboxen werden unseren dicken Taschentüchern bevorzugt.
2. Günstige Küchenpapierrollen sind so dünn, dass man 4mal so viel benötigt.
3. Das selbe gilt für Klopapier…. (Lassen die beim Lulun weniger Wasser als wir oder wie?!)
4. Brot…… einfach nur „Brot“.
5. BBQ Ketchup…ist unser normaler Tomatenketchup.
6. Süßigkeiten… vergesst es einfach… alles Haribo ähnliche schmeckt nicht.
7. Pfannenwender sind wabbelig…und aus Kunststoff.. damit kommt man nicht unter einen Pfannkuchen.. (aber die können wir ja eh nicht 😂)
8. Grillwürstchen.. what the?! Null gewürzt..schmeckten nach nicht gekonnten holländischen Frikandeln.
9. Internet/Wifi… in ganz Asien gibt es (fast) überall kostenloses Wlan… So weit ist Asien nun wirklich nicht weg.
10. Leitungswasser… schmeckt immer nach Chlor…

Und was alle eh schon wissen…
11. Tampons..
Aber darauf möchte ich nun nicht weiter eingehen.

Beim nächsten Mal schreibe ich eine Liste mit Dingen, die die Australier besser können 😉

Guts Nächtle aus Australien

Krissi und Lara