Ein Stückchen Zuhause

Hallo ihr Lieben,
Ich nutze mal meine „freie“ Zeit und möchte euch ein wenig in unseren Wiedereingliederungsprozess mitnehmen. 

Ich weiß, dass seit geraumer Zeit kein Update stattgefunden hat, aber seid bitte ein wenig nachsichtig.  Wir kommen einfach noch nicht auf Deutschland klar 😂

Nachdem wir unser Visum in Thailand um einen Tag überzogen haben ging es für uns nach abenteuerlichen 4 Wochen (inklusive Meditations Retreat) Richtung Heimat. Nach einem 13 Stunden Flug landeten wir in London, wo wir einfach nur völlig im Arsch waren. Was nicht nur an dem langen Flug, sondern auch an mir lag, weil ich alle 2 Stunden dank „thromböslicher“ Erfahrung aufstehen musste,um meine höchst eroddischen Beinchen zu bewegen. London begrüßte uns mit gutem Wetter ABER ohne meinen Rucksack. Den ich auch bis zum Abreisetag nicht mehr zu sehen bekommen habe -Danke Malaysian Airline.. aber immerhin sind wir heil angekommen 😈 Zum Glück kamen wir bei unserem Kiwi-Freund unter und konnten London trotz lediglich Flipflops , Wallahhose und Top bei 15 Grad genießen. Zumindest hielt uns der Alkohol warm… 

Es war der perfekte Zwischenstopp auf dem Heimweg, um sich anzuklimatisieren und Motivation zu schöpfen.
Am 11.5.17 ging es also für uns zurück nach Deutschland. Wahnsinn wie schnell 13 Monate verflogen sind. Ganz ehrlich – wir hatten absolut keine Lust nach Deutschland zurückzukehren. Aber deutsche Pflichten rufen uns.. 

Der Empfang am Flughafen war super und auch die ersten Tage verliefen reibungsfrei (bis auf die Tatsache, dass wir uns nicht Anmelden durften ohne irgendeinen Wisch und ich keine deutsche Krankenversicherung hatte…Naja!). 

Seitdem hat uns halbwegs der Alltag wieder, wogegen wir uns aber innerlich wehren. Wir arbeiten Beide wieder (halbwegs) in unseren alten Berufen und bereiten uns auf das Studium vor. Eigentlich warten wir nur noch auf die Zulassungsbescheide, um die wir leider etwas bibbern müssen. Daumen drücken ist absolut erwünscht!

Niemand erzählt einem vor dem Antritt einer längeren Auslandsreise, dass es einen verändert. Zumindest nicht, dass man beginnt das Leben, was man bisher gelebt hat , zu hinterfragen. Dass man beginnt Alles zu hinterfragen. Dass man nicht mehr Dingen zustimmt,die man vorher überhaupt nicht angezweifelt hätte. Dass es einem so schwer fällt sich wieder einzugliedern, ohne die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurück zu stecken. 

Dass man sich bemüht und bemüht wieder in die Gesellschaft zu passen, aber es doch nie erreicht.
Wir sind 2 Monate zurück und wir werden wohl noch einige Monate benötigen, um uns einzufinden. Bitte nehmt uns das nicht übel. 

Einen kleinen Lichtblick haben wir aber auch zusätzlich zu all den Plänen der Zukunft.

Am 08.07.17 haben die HappySnipes Zuwachs bekommen. Der kleine Emil ist eingezogen und hält uns ganz schön auf Trapp. Wir sind dankbar und froh, so einen quirligen aufgeweckten Hund zu haben , aber hoffen auch, dass er bald seinen Zahnwechsel  durch hat und es vielleicht mal in Erwägung zieht durchzuschlafen (Wunschdenken 😂).

Habt eine schöne Woche und vergesst nicht, dass es unzählig viele schöne Dinge auf der Welt gibt! Man muss nur die Augen offen halten. 
Kriss und Lara

1 Jahr auf Reise – Schon?!

Guten Morgen an alle Daheimgebliebenen!

Zur Feier des Tages schreibe ich euch zum selben Zeitpunkt wie genau Heute vor einem Jahr – Ich schreibe während wir reisen. Wir sind gerade auf dem Weg von Krabi in T-Hailand nach Koh Samui. 
Ich möchte heute weniger auf unsere vergangene Route eingehen, sondern eher über unsere Reise allgemein reden. Die restlichen Blogeinträge und auch die Vlogs werden spätestens folgen wenn wir zurück in Deutschland sind.

Nun ist es also tatsächlich so weit. Wir sind 365 Tage bereits fern von deutschem Boden dafür haben wir bereits 7 Länder bereist und 15 Flüge hinter uns gebracht.
Reisen ist anders als Urlaub. Unsere Art zu Reisen ist mehr wie eine Rundreise. Wir sind ein paar Tage an einem Ort aber dann geht es auch schon wieder weiter – wieder ab an den Flughafen und die aufgeschreckten Menschen beobachten, weil Boarding des Fliegers ist und alle denken, dass sie nicht mehr mitgenommen werden nur weil sie sich nicht in diese kilometerlange Schlange einreihen.

Wenn wir nicht gerade Fliegen reisen wir mit Bussen, in denen die Einheimischen mitfahren, um sich zu 3.in eine Sitzbank zu quetschen, die in Deutschland für HÖCHSTENS 2 Personen ausgelegt ist – das arme kleine Mädchen, welches neben mir saß..Ich glaube sie ist heute noch nicht ganz zu ihrem eigentlichen Körperumfang zurückgekehrt..
Ein weiteres super Transportmittel ist das Boot oder auch die Fähre. Manche von euch kennen es sicher schon.. Man bekommt beim Check in einen farbigen Kleber auf die muskulöse oder auch butterweiche Brust geklatscht, um 30min später von Menschen angebrüllt zu werden, die auf thai/philippinisch oder sonstigen Sprachen versuchen dir klar zu machen, dass du nun mit deinen 26KG Gepäck auf dem Rücken auf dieses Boot klettern sollst am besten OHNE herunter zu fallen. Nachdem du also Alles gibst und es gerade so schaffst dich über die Reling zu rollen – rappelst du dich auf..schüttelst den Ascheruß der Kippen, die verbotenerweise an Board geraucht werden, von dir ab und versuchst einen freien Platz zwischen den 147trillionen Asiaten zu entdecken, was sich aber dank nach dir schlagenden Selfiesticks als äußerst schwierig erweist. Dennoch.. angekommen sind wir immer…irgendwie..irgendwo..Irgendwann. Man darf diese Zeitpläne nur nicht mehr so ernst nehmen und muss aufhören so Deutsch zu sein 😉

Eigentlich genieße ich ja die Fahrten im klimatisierten Van. Der Van holt einen luxuriös direkt vor deinem Hotel ab und du nimmst auf einem der Ledersitze platz. Nun kommt der Haken – das Gepäck hat nämlich das bekommen, was ich mir immer wünsche – ein kostenloses Upgrade. Es darf direkt neben mir auf einem Ledersitz sitzen… und da wir ja in einem sehr großzügigen Land sind darf das nicht nur mein Gepäck, sondern auch das Gepäck der anderen 14 Insassen. Die 3Stündige Fahrt im vollen Luxus beschränkt sich also auf die ersten angenehmen 3 Minuten – ganz genau bis zur ersten Kurve , in der sich die 14 Koffer dazu entscheiden ihre Dankbarkeit über das kostenlose Upgrade auszudrücken, indem sie dich unter sich begraben. Geil.

Fast hätte ich noch eines meiner Lieblingstransportmittel vergessen! Das TukTuk oder auch Tricycle. Dieser kleine an Roller/Motorräder angeschweiste Wagen, in dem man dann samt Gepäck Platz nehmen darf. Wenn man durch diese angeschweißten Wagen nicht bereits den Boden sieht hat man Glück gehabt.. Ansonsten sollte man sein Hab und Gut lieber weit weg vom Loch stapeln – auch wenn das dann eben auf der Partnerin ist. Schön ist es auch, wenn man sich hinter den Fahrer auf das Motorrad setzen muss, weil das Moped sonst den Berg nicht hochkommt,  während einem das Gestell vom Wagen um die Ohren haut… Nichts für Menschen über 1.70m Größe – Aua!  Ich liebe ja diese Dinger – verhandeln macht hier am meisten Spaß, denn alle TukTuk Fahrer stehen bereits am Hafen und brüllen dich in schlechtem Englisch an, wo du denn hin musst und ob du überhaupt schon eine Unterkunft gebucht hast. Man sagt nett und freundlich, dass man kein TukTuk möchte, denn man möchte ja nicht viel zu viel Geld zahlen. Denn diese Affen ähnliche Masse an Fahrern nimmt einen extrem hohen Preis für kleine Wege. Einmal hatten wir uns nicht vorher über die üblichen Transportkosten informiert… Das Gespräch lief folgendermaßen ab:

 „Wo wollt ihr hin?“

„Sunset Hotel“

„Hä?Wohin wollt ihr?“

„Suuunseeet Hooootel“

„Ah..ja..weit weg.. 450peso(22Euro)“

„Ääh ne..nicht weit weg. Sind nur 3 KM“

„Nääää weit weg! Okay 300 Peso!“

„Ganz bestimmt nicht “

„Okay 150Peso!(7Euro)“

…hinterher haben wir erfahren, dass der übliche Preis 30Peso sind.. also 1.50Euro.

Da sieht man es doch.. wir sind noch lange keine Profis.. 

Aber es fällt inzwischen echt schwer sich regelmäßig vorzeitig über die Orte zu informieren, die wir besuchen, da wir fast jeden Tag woanders sind.
Wir sind schon froh, wenn wir wissen in welchem Land wir uns befinden – ein 6er im Lotto ist es , wenn einem direkt die Stadt/Insel einfällt.

Wir haben nur noch 24 Tage bis wir wieder deutschen Boden unter den Füßen spüren werden. Wir haben gemischte Gefühle was die Rückkehr betrifft. Wir freuen uns auf euch alle – wir werden aber auch mit der Rückreise einiges von unserer neu gewonnenen Freiheit aufgeben und müssen uns erst einmal wieder eingewöhnen müssen. 
Wir hoffen, dass ihr dafür Verständnis habt und sind dankbar und uns sicher ,dass ihr uns dabei unterstützt uns wieder genauso wohl zu fühlen wie vor unserer Abreise. 

Habt einen schönen Ostermontag und genießt die Zeit mit euren Lieben!
Kriss und Lara

Gedankengewuselzeugs und so weiter und sofort

Hier melde ich mich mal wieder in einer stillen Minute (Stunde?) des Nachdenkens…während ein Huhn im Garten vor sich hin „boooooak“-t. 
Wir sind nun seit über 10 Monaten auf unserer großen Reise und erleben von Tag zu Tag so viel Neues, dass wir kaum dazu kommen über all das Nachzudenken, was uns hier geboten wird und was für ein Glück wir haben.

Am 17.April 2016 haben wir uns von Freunden und Familie verabschiedet und sind ins Ungewisse aufgebrochen. Niemand weiß was vor einem liegt – und das ist auch gut so. Hätte man mir damals gesagt, was ich alles erleben werde , hätte ich gelacht und den Kopf geschüttelt. Dieses Jahr steckt voller Erlebnisse, Erfahrung und Veränderung – ja, wir haben uns verändert. Wir haben andere Arten zu leben kennen gelernt. Wir sind nicht von Montags bis Freitags (oder auch mal Samstag/Sonntag) von 08-17 Uhr am arbeiten. Wir können am selben Tag entscheiden – was wir machen – wo wir es machen und vor allem wie lange. Es wird von Monat zu Monat schwieriger sich vorzustellen nach Deutschland zurück zu kehren. Wenn man einmal diese Tretmühle verlassen hat und gelernt hat ,was es bedeutet Frei zu sein – dann tut es einem im Herzen weh sein neues Leben aufzugeben, um in das alte Leben zurück zu kehren.
Weshalb ich gerade jetzt darüber nachdenke liegt daran, dass wir bald unsere neue Zweitheimat Australien verlassen werden , um allmählich  (GANZ LANGSAM) Richtung Heimat zu reisen.

Wir hätten nicht gedacht, dass uns dieses zu Beginn so fremde Land nun doch so ans Herz gewachsen ist. Man nimmt doch ziemlich viel vom „lockeren“ Lebensstil an und schaut nicht mehr verstört, wenn ein Fremder einen fragt wie es einem geht oder wie der Tag war. 
Ich werde das Lächeln auf den Gesichtern vermissen und die Art, dass jeder gerne bereit ist zu geben was er kann – ohne etwas zu verlangen. Hier wird sich gegenseitig motiviert statt gemeinsam gejammert. Irgendwie geht es immer weiter und meist ganz genau so wie man es sich wünscht – nur manchmal auf eine andere Art als gedacht. Man hat gelernt das Leben zu nehmen wie es kommt – und nun haben wir Angst eben diese Einstellung zu verlieren.

Aber ich denke, dass eben dieses Jahr uns wirklich nachträglich geprägt hat. Man kann es uns nicht mehr nehmen. Die Menschen, Tiere, Erlebnisse und Hindernisse haben uns reifen lassen. Es gibt Dinge die lernt man nie, wenn man in seiner Komfortzone bleibt und im sicheren Umfeld bleibt – man verpasst das wunderschöne Leben.
Wir freuen uns auf Asien und sind gespannt, was uns dort alles erwartet. Vor allem müssen wir unsere Backpacks nochmal aussortieren… (wie kommt Lara nun auf 18kg?!) .

Wir haben nur noch ca. 74 Tage auf Reise vor uns..und wir könnten noch 10000Tage mehr gebrauchen…aber Deutschland ruft nach uns. Was jedoch nach dem Studium ist, wissen wir noch nicht 😉 

Erstmal genug für Heute… wir trauen uns nämlich noch nicht den Flug aus Australien heraus zu buchen, weil es einfach schmerzt, dass diese Zeit vorbei geht – aber es muss weiter gehen damit viele neue wunderschöne Zeiten kommen können…

In diesem Sinne

Passt auf euch auf – erlebt aber auch mal was Neues.
Kriss und Lara

Es wird mal wieder Zeit…

Wir haben vor lauter Reisen wohl das Bloggen vergessen. Tut uns echt leid!

Was ist seitdem geschehen?

Wir sind vom Norden Neuseelands innerhalb von 3 Tagen bis nach Wellington gereist. Auf dem Weg dorthin durften wir stolze 65$ pro Nacht am Lake Taupo zahlen, um auf einer Wiese 100m vom Klo entfernt zu nächtigen , die Dinosaur Valley genannt wurde – bestimmt weil diese Wiese seit den Dinosauriern nicht mehr bewohnt wurde.
Die Überfahrt mit der Fähre (500$ hin und zurück ) gestaltete sich als nicht ganz so magenschonend – wir konnten aber dank zwei genommener Reisetabletten ganz in Ruhe Disneys Moana im Kino schauen.

Nach 2 Stunden wundervoller Disneyimpressionen gingen wir an Deck und konnten auf die wunderschöne Landschaft der Südinsel schauen. Es war das erste Mal, dass ich meine Eltern verstehen konnte, dass sie eine Fjordkreuzfahrt machen wollen… Diese Einfahrt in die Fjorde war eins meiner absoluten Reisehighlights.

Angekommen auf der Südinsel ging es für uns über den Queen Charlotte Track zum Abel Tasman Nationalpark. Im Nachhinein würde ich sagen, dass diese Straße um Weiten schöner ist als die Great Ocean Road Australiens und der Daintree Forrest in der Nähe von Cairns.

Im Abel Tasman Nationalpark taten wir uns eine 17KM Wanderung an, die ein Vorgeschmack auf weitere längere Wanderungen sein sollte. Der Vorgeschmack war SO einprägend, dass wir beschlossen auf weitere solcher Wanderungen zu verzichten 😂

In den nächsten Tagen ging es für uns zu den Pancake Rocks, dem Franz Josef und dem Fox Gletscher. Die Gletscher haben in den letzten 6 Jahren ganz schön was mitgemacht. Wo unsere Freunde vor einigen Jahren noch direkt vor dem Gletscher standen – müssen wir nun einen Kilometer weiter laufen,  um ihn überhaupt noch betrachten zu können. Der Klimawandel ist auch hier angekommen und die Gletscher sind kaum noch vorhanden. 

Ein echt trauriges Bild, wenn man weiß wie es vor einigen Jahren dort ausgesehen haben muss. Der Gletscher ging bis an den Punkt, an dem ich dieses Foto geschossen habe.

Einige Tage später machten wir Halt am Lake Wanaka, wo wir uns am Canyoning versuchten. Dies ist eine Sportart, die aus Abseilen, Klettern, in Naturpools springen und rutschen besteht. Alles sehr abenteuerlich und lustig – wäre da nicht diese Eiseskälte in Neuseeland (und das Wasser kommt direkt vom Gletscher). Schön im hautengen Neoprenanzug ab die Post runter die 8meter Hohe Naturrutsche – sexy as hell…

In Queenstown gingen die Abenteuer dann mit Ludgen ( eine Art Sommerrodelbahn) weiter… Lara hielt es wohl eher für eine Kaffeefahrt, weshalb ich  auch ganz uncharmant auf ihren „Lutscher“ draufgerast bin und überholt habe. Wir sind hier doch nicht beim Nonnenhockey… 

Am nächsten Morgen ging es dann an unser letztes großes Abenteuer in Queenstown. Unsere „Fahrt“ mit der Nevis Swing. Die weltweit höchste Bungee Schaukel…haha.

Ich konnt mir nichts schöneres vorstellen. Lara sagte immer sie wolle Bungeejumpen. Ich sagte dann – mich in Sicherheit fühlend- dass ich mir höchstens die Schaukel vorstellen könnte…aber sie könne ja den Sprung machen…. Pech gehabt… Madame wollte dann die Schaukel mit mir machen…
Ich war 48 Stunden vorher bereits ein Häufchen Elend. Frisch frisiert fielen wir also als Zweite an diesem Tage 70Meter in die Tiefe. Großartig. Naja.. ich würde es nochmal tun. Aber das war definitiv das Krasseste, was ich bisher getan habe. 

Reisen heißt schließlich auch aus seiner Comfort Zone heraus zu treten nicht wahr?

Nach diesem irren „Fall“ fuhren wir nach Milford Sound,um eine Fjordkreuzfahrt zu machen. Wir hatten zum Glück die günstigste Tour gebucht , denn diese war völlig ausreichend.

Ganz im Süden Neuseelands befinden sich die „Catlins“ – ein noch nicht wirklich touristischer Nationalpark mit einigen Wasserfällen und auch dem südlichsten Punkt Neuseelands. Ich habe mit Lara gewettet, dass es jeden Cent wert wäre an diesem Ort ein Haus zu kaufen. Gib dem Ganzen 30 Jahre und es ist so touristisch und gut ausgebaut wie Queenstown. Da wirste reich!!! Ich sollte in den Immobilienmarkt einsteigen… ich sags euch… wird das mit dem Studium nichts,findet ihr mich genau dort! Werde reich und spiele mit Krabben im Sand.

Weiter ging es nach Christchurch. Diese Stadt ist leider durch das Erdbeben von 2011 noch ziemlich demoliert,  macht aber den Anschein, dass es wieder eine wunderschöne und moderne Stadt wird…. sollten nicht noch ein paar größere Erdbeben passieren.
In Neuseeland passieren ca 30 Erdbeben am  Tag !!! 

So ganz abwegig ist es da nicht… Neuseeland hat nämlich das Pech,  dass es genau zwischen Zwei Erdplatten liegt und deshalb die Erde dort gerne zusammenkracht – krawumm…Erdbeben.

Die meisten Erdbeben sind aber nicht zu merken. Zum Beispiel ist Lara eins gar nicht aufgefallen – wo mir nur auffiel, dass sich die Welt „komisch anfühle“ 😂

Am meisten ist die Stadt Kaikoura vom letzten größeren Erdbeben im Dezember 16 betroffen. Die Straße gen Norden ist immer noch verschüttet und in Richtung Süden nur von 06-18Uhr befahrbar. 

Wir haben uns in dieses schnuckelige Örtchen begeben, weil man nur dort Whale watching machen kann und massig Delfine sieht. Wir hatten auch Glück und haben einen Sperm Whale gesehen und geschätzte 100 Dusky Delfine.

Mit dieser Tour ging auch unsere Zeit auf der Südinsel vorbei. Zurück in Wellington verbrachten wir Laras Geburtstag in einem Hotel und genossen es uns Zeit für diese schöne Stadt nehmen zu können. 

Wenige Tage später befanden wir uns schließlich zurück in Auckland, wo wir etwas Zeit mit unserem Freund Johann verbrachten (wie immer ein Gentleman 😍) bis wir schließlich zurück nach Australien mussten.

Ich denke, ich spreche für Lara mit, dass wir eher nach Neuseeland zurückkehren werden als nach Australien – einfach weil 6 Wochen kaum für dieses schöne Land ausreichen.

In Sydney zurück wurden wir wieder herzlich von unserer „Gastfamilie“ aufgenommen, die sich vorbildlich um unseren Swani gekümmert hat. Wir genossen es uns nochmal richtig ausruhen zu können (bis auf den Tag im Aquapark, wo ich eher einem Walross als einem Delfin glich…Das ist aber auch anstrengend!) – nochmal 1000 Dank an Andrea und ihre Familie – bevor es für uns nach Melbourne ging. 
Auf dem Weg hatten wir ungefragterweise George mitgenommen…. George war eine Huntsman Spinne mit einem Durchmesser von ca. 15cm.

Großes Kino als ich sie entdeckte und versuchte die fahrende Lara nicht in Panik zu versetzen…

Ich:“ Wir haben da ein Tier im Auto“

Lara:“Oh Gott was ist es?!?!?!“

Ich:“Das Tier, was wir nie im Auto haben wollten…“

Lara:“ Ach du scheiße ist es groß? ????“

Ich:“Naja..klein ist es nicht..“

Lara:“Ne..ich kann das nicht. Ich fahr hier ran!!!“

Beruhigen kann ich… ✔
Ein netter Australier rettete uns und warf die Spinne, in einem Handtuch gefangen, auf eine Wiese.

Nach all den Abenteuern lag nun nur noch die Great Ocean Road vor uns, die unser letztes Highlight mit Swani werden sollte.

Optisch war es okay.. aber ein absolutes Highlight war der Steinschlag, den wir auf dem Weg kassiert haben. Super – ein Scheibenaustausch musste nun her – denn wir versuchten direkt nach der Great Ocean Road unseren Swani in Melbourne zu verkaufen.

Der Verkauf lief erst semigut an – aber nach 8 Tagen hat er nun zwei neue Besitzer gefunden, die gut auf ihn aufpassen werden.

Nun sind wir also Autolos und es fühlt sich komisch an, dass der treue Begleiter nun von anderen Backpackern gefahren wird aber es muss ja sein.

Jetzt hatten wir endlich Zeit uns Melbourne anzusehen. Die Stadt des Kaffees und der vielen Bars.

Wir hatten Glück und waren genau zum St. Kilda Festival da, was ein riesiges kostenloses Musikfestival mit mehr als 7 Bühnen ist.

Es war nochmal ein schöner Abschluss den letzten Tag am Fluss ausklingen zu lassen, um Melbourne nun schließlich zu verlassen.

Wir sind nun nach Sydney geflogen,da wir Besuch von der Familie erwarten und wir freuen uns schon riesig darauf. Wie es danach weiter geht wissen wir noch nicht.  Wir lassen es euch aber wissen – dieses Mal auch zeitnah 😉

Das war ein langer Text – aber es ist auch einfach sehr viel passiert in den 2 1/2 Monaten.
Es folgen kürzere und aktuellere Posts.

Danke fürs Lesen

Und bis ganz bald!

Kriss und Lara

Tschüss 2016 – es war schön mit dir!

Was ein Jahr voller Höhen und Tiefen.

Aber auch ein besonderes und abenteuerliches Jahr für uns.

Wir sind dieses Jahr nach Berlin,Paris und Juist gereist bevor am 17.04.16 unsere große Reise anstand. 

Mit zitternden Knien und weinenden Augen ging es schweren Herzens los ins Unbekannte. Noch nie waren wir länger als 3 Wochen aus Deutschland weg. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Abu Dhabi erreichten wir völlig am Ende Kuala Lumpur. Diese Stadt hat es in 5 Tagen nicht geschafft unseren Jetlag zu mindern. 

In Perth angekommen verbrachten wir 50% unserer Zeit mit dem Krankenhaus und Arztbesuchen dank meiner tiefen Beinvenenthrombose. Die anderen 30% mit der Autosuche und die restlichen 20% hatten wir um die Stadt zu erkunden – also viel zu wenig Zeit.

Am 12.05.16 waren wir bereits stolze Besitzer von Swani und unser Roadtrip die Westküste entlang konnte starten. 

Wir verzweifelten auf Gravel Roads. Pflückten Tomaten für einen Stundenlohn von 5€. Waderten 4 Stunden angeblich! nur 10km lange Wege. Fragten uns in was für Ghettos wir einkaufen gehen müssen und schwammen das erste Mal im wunderschönen Meer im Cape Range Nationalpark. 

Wir fühlten uns wie auf einer Expedition im Karijini Nationalpark und kletterten trotz oder gerade wegen der Thrombose die steilsten Klippen hinab.

Während der stundenlangen Fahrten genossen wir einfach mal ein paar Kühe anzubrüllen, lauthals Disneylieder mitzusingen , ich sehe was was du nicht siehst  (in der Wüste) zu spielen und tatsächlich auch die Einsamkeit zum Nachdenken zu nutzen.

In Halls Creek erlebten wir die abenteuerlichste Zeit unseres bisherigen Trips und schlossen Freundschaften mit wundervollen Menschen, die hoffentlich nie enden. Natürlich kamen dort auch die größten Eskalationen unseres Lebens zustande. 

Der Kakadu NP sowie auch der Litchfield Nationalpark zeigten uns, dass Australien die Regenzeit vorgezogen hat während die Temperatur auf “ ich will nur noch nackt sein“ anstieg.

Umso erleichterter waren wir als wir auf Bali endlich wieder bekleidet rumlaufen konnten ohne völlig durchnässt zu sein. Bali, die Gili Inseln , Lombok und Java sind nur ein kleiner Teil von Indonesien und jeden Tag den man dort verbringen kann wert. Außerdem ist es zum Surfen lernen super 😉 

Singapur hat uns gezeigt, dass selbst die größte Großstadt in der Lage sein sollte grüne Ruheoasen mitten in der Stadt zu haben und dass es mit hohen Strafen möglich ist, dass eine Stadt blitzeblank sein kann. Zudem haben wir gelernt, dass wir nie reich genug sein werden , um in einer der ganzen Malls einzukaufen – Gucci, Prada, Dior. 
Selbst mein Handy schlägt mir Prado statt Prada(ein Toyota 4 wheeldrive Auto) vor… was ja zeigt wo meine Prioritäten liegen 😂

Zurück in Australien – auf dem Weg von Darwin nach Cairs- mussten wir feststellen,  dass das Land echt verdammt groß ist und dass es auch mal Tage gibt wo man Nichts außer der Weite des Landes sieht.

5Tage später ging es dann endlich daran Cairns mit seiner Lagune am Meer zu erkunden, den Daintree Forrest zu bereisen und somit unsere erste Autofähre zu nehmen. Wat ein Späßken!

Auf dem Weg die Ostküste herab mussten wir feststellen, dass ich entweder zu groß,  zu fett oder zu unfähig bin unsere Kindersurfboards zu surfen. Egal ob in Noosa Heads,Byron bay ( mit riiiichtig schicken Weg zum Ostende mit Leuchtturm) , Yamba, Coffs Harbour oder Sydney. Nirgends klappt es mehr. Außerdem wurde uns gezeigt, dass es anscheinend möglich ist ohne Scham 60$ für eine Nacht auf dem Campingplatz ohne Strom zu bezahlen. Surfers Paradise, Fraser Island und Konsorten sind wunderschöne Orte, die leider viel zu touristisch und somit für uns zu teuer sind.

In Sydney lernten wir, dass selbst die Schilder in Mandarin geschrieben werden, da es einfach massig Asiaten gibt. Es ist okay 3 Versuche zu benötigen , um endlich in Madame Taussaud hinein zu kommen. 27°C in Sydney sind wirklich ausreichend wenn man die Temperatur mit denen in Neuseeland vergleicht.

Neuseeland meint es bisher sehr gut mit uns und ist von der Natur her das schönste Land, was wir je bereist haben. Lediglich der Gourmetgaumen wird hier nur selten befriedigt  (wie kann man in Brötchen noch schlechter sein als die Australier???).

An Weihnachten einen Welpen zu finden und 2 Tage später Kükenmutter zu sein ist absolut plausibel in Neuseeland. 

Den Luxus eines Vans vermissen wir jedoch sehr. Sich einfach mal ins Auto setzen wenns regnet oder alleine unbesorgt ins Auto einzusteigen ist in einem Station Wagon( wie ein Kombi) nicht ohne weiteres möglich.
Ihr könnt euch das in etwa so vorstellen…

Ich stehe mit meinen 1.78m vor der 1.50m hohen Tür… schaue Lara an.. seufze. Dann setze ich einen Fuß auf den unteren Türrahmen und versuche mit gebeugtem Kopf in das Türloch zu passen. Während ich mir den Kopf an der Decke stoße – drückt Lara mein massives Gesäß von hinten in das Auto während ich sie anbrülle, dass ich zu fett bin und mir gerade den Rücken an der Decke stoße und anfange resigniert zu lachen. Ich lasse mich auf die Luftmatratze fallen und philosophiere über das sein oder nicht sein von Unregelmäßigkeiten in meiner Körperfettverteilung während Lara sich erbarmt und mich – bzw. mein herunter hängendes Heck – in das Auto schiebt und sich einen Bruch hebt.

An dieser Stelle möchte ich mich  bei Lara bedanken.
Für 258 Tage über 24Stunden aufeinander hocken und mich trotzdem ertragen. Für jedes Mal meine Launen ertragen. Für ein wunderschönes erstes gemeinsames Weihnachtsfest. Für jeden dummen Witz von mir über den du lachst. Für die Anmerkung „brauchen wir das wirklich?“. Für Nackenmassagen wenn ich mal wieder 5 Stunden durchfahren muss – weil du deine Brille in Australien gelassen hast. Für deine Liebe zum Wein….lol. Ich denke du weißt, dass ich ohne dich nie auf diese Reise gegangen wäre und dass ich hoffe, dass 2017 ein mindestens genau so schönes Jahr wird wie 2016.

Desweiteren möchte ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen und euch allen Danken, dass ihr unsere Reise so fleißig mitverfolgt.

Diese Reise gestaltet sich so angenehm für uns, da die Technologie es uns ermöglicht allen fast so nah zu sein wie in Deutschland. 

Wir fühlen uns als wären all unsere Freunde und Familie mit auf unseren Reise – als wärd ihr alle da.

Danke für eure Unterstützung und nun feiert schön 😉
Liebe Grüße aus dem Jahr 2017
Kriss und Lara

Es weihnachtet sehr ⛄

Es wird mal wieder Zeit etwas zu posten.

Was ist so passiert.

Wir sind die gesamte Ostküste bis nach Sydney mit Swani hinab gereist.

Wir waren auf den Whitsunday Islands – haben den Whitehaven Beach erobert.

Waren in Agnes Water – haben Neusurfer bei ihren ersten Versuchen auf dem Board begleitet.

Wir kämpften uns mit dem tapferen Swani über die größte Sandinsel der Welt – Fraser Island! Und sind nicht ein einziges Mal im Sand stecken geblieben!😍

Anschließend versuchten wir uns in Brisbane am Großstadt Leben und wurden kläglich vom hecktischen und lauten Leben der Großstadt übermannt.
Machten einen Abstecher nach Surfers Paradise – wo uns besoffene 18 jährige Schulabgänger fast mit ihren Elektromopeds tot fuhren 😂 und wo die Nacht mal eben 50$ kostet.
Sind in Noosa Heads so reichen Menschen begegnet , dass wir uns fragten was wir dort überhaupt machen ( Außer dem Versuch zu surfen 😉)

Versuchten Nimbin die göttliche Erleuchtung zu erlangen – mussten uns aber mit Hühnern, Pferden und einem Hund namens Mojo begnügen.

Wir erklommen in Byron Bay den östlichsten Punkt Australiens und versuchten mir ein Second Hand Surfbrett zu erhandeln – 600$? 150! Klappt hier nicht.

Ritten die riesigen(hahahaha) Wellen (mit Haien) in Yamba – so ein schöner Strand. Ich habe es nunn6 mal versucht zu uploaden – scheint zu schön für die Öffentlichkeit zu sein.Sorry

Dafür gibts ein Foto vom Hai und mir Lol!

Die Strecke bis Port Stephens suchten wir nach guten Surfspots ab – aber Neptun war so gar nichtauf unserer Seite. 

Port Stephens selbst war eine schöne Region wo wir dann unsere ersten Erfahrungen im Sandboarden gesammelt haben – wenn das Surfen schon nicht klappt. Die Gewässer in dieser Region sind einfach beeindruckend schön!
Wo sollte man seinen Geburtstag feiern, wenn man die Wahl hat?

Natürlich in Newcastle.

Wir hatten uns in ein AirBnb eingebucht und genossen das Leben mit Wlan. Lara hat aus diesem Tag, welcher fern der Heimat und ohne Familie stattfand zu einem besonderen Geburtstag gemacht indem sie einfach für mich da war und sich soooo eine große Mühe gemacht hat. Danke dafür 😘
Am nächsten Tag ging es für uns auch schon nach Sydney.

Wooohopp Sydney – DIE Stadt.

5 Tage verbrachten wir also in dieser Weltmetropole,  die voller Asiaten ist.

Ganze 3 Tage haben wir benötigt , um Madame Taussaud zu besuchen und auch sonst kuschelten wir die meiste Zeit mit dem AirBnb Hund Whiskey.

Trotzdem schafften wir es den Coastal Walk von Bondi Beach bis Coogee Beach zu laufen und die Stadt von oben bis unten zu erkunden. 

Nun fehlen uns nur noch ca. 15 Tage bis wir sagen können diese doch sehr kleine ( Achtung! IRONIE ) Stadt zu erkunden.

Denn für uns hieß es nun Abschied von Sydney zu nehmen, um drei wundervolle  Menschen in Umina Beach kennenzulernen. Besser hätte es uns nicht treffen können – wir haben die Zeit bei Andrea und ihrer Familie nach mehr als 8 Monaten auf Reisen sehr genossen und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im Februar 😍

Denn jetzt gerade befinden wir uns in Neuseeland. HA! Überraschung!  Oder auch nicht. Wir sind bereits am 14.12 mit Latam ( Çüş was ein Flugzeug!!!!) nach Auckland geflogen, was auf der Nordinsel Neuseelands liegt. Nach einer sehr erholsamen Nacht in unserem Airbnb sind wir , dank Johann 😍, in eine kostenlose Unterkunft umgezogen und haben unser jetziges Auto Missus Jalapeño kennengelernt. 

Die letzten zwei Tage sind wir den Bay of Plenty abgefahren – Coromandel , den Hot water beach (wenn man ein Loch im Sand buddelt ist das Wasser darin warm!) Und die Cathedral Coves ( Loch im Fels am Meer, durch das man durchlaufen kann).

Gestern waren wir dann noch in Roturua, die nach Pups stinkenden Gysiere anschauen und anschließend waren wir in Hobbiton 😍😍😍

Heute am 23.12 sind wir 5 Stunden in den Norden des Nordens gefahren, um die Weihnachtszeit am Bay of Islands zu verbringen. In Kaitaia haben wir dann noch einen entlaufenden Welpen eingesammelt und zum Tierarzt gebracht ( alle anderen sind im Urlaub?!) und uns schweren Herzens vom Gedanken verabschiedet den Hund mit nach Deutschland zu nehmen. 

Wir erleben so viel in so kurzer Zeit – wir kommen gar nicht mehr hinterher. 
Die Welt hat so viel zu bieten und wir schaffen es gar nicht alles zu sehen, was wir möchten. 

Vergesst nicht wie kostbar eure Lebenszeit ist.

Bis ganz bald
Krissi und Lara 

Hast du dich schon mal gefragt…

Ob das Leben, was du gerade lebst, genau das ist, was du Leben möchtest.

Macht dich dein Beruf glücklich ? Gehst du gerne zur Arbeit?
Hast du Menschen um dich herum, die dir gut tun? Die für dich da sind ,wenn du sie brauchst?

Was ist das für eine Welt, in der es darauf ankommt einen Beruf zu erlernen, weil er viel Geld bringt ?  statt dem Beruf der dir Spaß macht? 

Was ist das für ein Leben an dem man nur auf das Wochenende hofft, was viel zu schnell wieder vorbei geht?
Hast du dir schon einmal gedanken über den Hipster Begriff „Yolo“ gemacht? You only live once – Du lebst nur einmal.

Denn das tust du und du weißt nicht, wann es vorbei ist.

Ich habe täglich auf das nächste Wochenende, den nächsten Urlaub oder die nächste Feier hingefiebert – einfach damit man eine Motivation findet, um durch den Tag zu kommen.
Aber das kann doch nicht alles sein.

Irgendwann liegst du in deinem Sterbebett und fragst dich „War das alles? Soll das nun mein Leben gewesen sein? “

Einer meiner Arbeitskollegen pflegte immer zu sagen 

“ Weißt du überhaupt , ob du den nächsten Urlaub noch erlebst? oder gar den nächsten Tag?“

Nein, ich weiß es nicht.

Gerade deshalb haben wir beschlossen JETZT diese Reise zu machen. Die Reise, die wir uns immer erträumt haben. 
13 Monate im hier und jetzt zu leben – und sich keine Gedanken über morgen zu machen.

Wir machen  worauf wir Lust haben, wann wir es wollen.

Klar jetzt denkt ihr – schön für euch. Aber das kann nicht jeder.

Richtig… auch für uns geht es nächstes Jahr weiter mit dem „Alltag“.
Jedoch ist ganz genau da der Unterschied.

Wir wollen in ein Leben zurück kehren, was lebenswerter ist. Ein Leben auf das man zurück sieht und  sagt „Das war  geil. Ich bereue nichts.“

Dafür muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihn glücklich macht.
Reist so weit ihr könnt – so oft ihr könnt.

Besucht eure Familie – die Zeit mit ihnen ist begrenzt und SO kostbar.

Verbringt Zeit mit euren Freunden – sie sind eure engsten Vertrauten und das gemeinsame Lachen ist balsam für die Seele.

Traut euch Dinge, vor denen ihr Angst habt – hinterher erscheinen sie doch weniger Angst einflößend.

Es bringt dir schließlich nichts der reichste Mensch auf dem Friedhof zu sein.

Es ist doch langweilig später im Altenheim keine lustigen Geschichten raushauen zu können.

Ich freue mich auf die weitere Zeit – auf mein Leben – egal wie lange es noch dauert.

Ich will das Leben leben.
Krissi

Ein Update unsere Reise

Da melde ich mich mal wieder nach bestimmt 3 Wochen, in denen ich mich nicht mehr zu Wort gemeldet habe. Was haben wir eigentlich die ganze Zeit getrieben?

Nachdem wir das vegane Hipster Restaurant mit deliziöser Foodbowl verlassen hatten, folgten auf Bali ein Treffen mit einem echten Disney Nachkommen (A Dream came true!!!) , Surfen bei Sonnenuntergang ( ja, ich kann 3 Sekunden auf dem Board stehen!) und ein Besuch in Asiens bestem Wasserpark.

Daraufhin verließen wir Bali schweren Herzens, da wir uns nach 2 1 /2 Wochen auf der Insel nun doch ein wenig in sie verliebt hatten. 

Weiter ging es in Mopsgeschwindigkeit nach Yogyakarta auf Java. Yogya wird als kulturelle Hauptstadt Javas betrachtet und bietet den größten buddhistischen Tempel der Welt – Borobudur . Wir gönnten uns also eine Tagestour, die morgens um 3 Uhr anfing, bei der der Fahrer uns fast tötete, weil er mit 100 km/h einen Lastwagen, der ausscherte übersah. Lustig, eigentlich wollte ich noch etwas schlafen. Wir sahen uns nun also den Sonnenaufgang von diesem  beeindruckenden Tempel an ( hatten wie immer Pech… war mega nebelig),  besuchten den Königspalast , und noch mehr Tempel inklusive dem hinduistischen Prambanan Tempel, der gebaut wurde, weil der Borobudur Tempel der Buddhisten zu mächtig war 😂. Wir besuchten außerdem für ca. 2Euro pro Person ein Kino und mussten feststellen, dass

1. der Ton VIEL!!! zu laut ist.

2. die Menschen sehr schreckhaft sind

3. den Film „Inferno“ doch etwas verstörend finden und sich die Augen zuhalten ( während ich mir die Ohren zuhielt)

Nach ein paar Tagen in Yogya flogen wir mit dem Flieger für 100$ ( unverschämt teuer!) anstatt, wie gewollt, mit dem Zug nach Jakarta zu reisen. In Jakarta hatten wir uns lediglich in ein Flughafen Hotel eingebucht , wo wir den Spabereich genießen wollten, mussten jedoch feststellen,

1. dass es keine Bademäntel gab ( ich bin immer noch empört ! ) 

2. dass das Wasser nun etwa 15Grad oder 40 Grad hat . 

3. dass die Asiaten gekleidet in die Sauna gehen und kein Handtuch unter den Körper legen – dafür haben sie einen Lappen auf dem Gesicht liegen und schrubben sich die Haut von den Füßen

Am nächsten Tag ging es schon mit dem Flieger nach Singapur – wir waren das ganze Gefliege langsam ziemlich leid ,  aber man will natürlich auch alles mitnehmen was geht . Das habe ich auf dem Flughafenklo etwas zu wörtlich genommen und vor dem Abflug unfreiwillig eine Dusche genommen….mit dem Popo-Abspritzstrahl vom Klo…. weil ich dachte das wäre der Abzugshebel… war er aber nicht..

Singapur ist eine Stadt, die man hasst oder liebt – sagt man.

Wir empfinden sie als sehr große, saubere Stadt mit reichlich grünen Flecken, wo man in der Großstadt entspannen kann.

Was einem in Singapur sofort auffällt sind die unzähligen Shoppingmalls, die aber für den Normal-Menschen nichts sind, da sich dort ein Luxus Designer an den nächsten reiht. Ich habe dezent gefeiert, als wir am dritten Tag H&M gefunden haben und ich mir neue Unterwäsche für unter 30€/Stück kaufen konnte. Apropos Unterwäsche – Lara und ich haben tatsächlich in unserem kuscheligen Bett, welches eine schöne Sicht über Singapur bot, eine …alte..getragene Unterbuchse von irgendeiner Lady gefunden, die ihre wohl unter Laras Kopfkissen vergessen hat. Sehr geil. Nach minimaler Beschwerde gab es dann ein Zinmerupgrade von 10qm2 auf ca 20qm2 😂 .

In Singapur selbst gibt es nun nicht so viel zu erleben, da es ja eine ziemlich junge und künstliche Stadt ist, sodass wir bereits ab dem 3. Tag nicht mehr wussten, was wir uns anschauen sollen. War aber nicht schlimm – so haben wir in den botanischen Gärten Zeit gehabt , um Zukunftspläne zu schmieden.

Nach Singapur war nun am 29.10 unsere Reise durch Asien zuende. Es hieß zurück nach Darwin. Endlich.

In Darwin gelandet, wurde man direkt wieder von den Zollbeamten verbal auseinander gerupft ( Kein Dreck unter den Schuhen? Keine deutschen Würste dabei?), wir hatten jedoch Glück ,  da unsere Beamtin Laras Zweitnamen als ersten Namen hatte und sie uns deshalb wohl sympathisch fand. Endlich  mal eine unkomplizierte Einreise 😂

In Darwin holte uns Nick ab und brachte uns zu unserem heißgeliebten Swani. Er hat tapfer, wie immer, auf uns gewartet. 

Wir haben nicht lange rumgefackelt und sind nach dem Nachtflug direkt noch 500km gefahren , sodass wir in Mataranka an den heißen Quellen genächtigt haben.

Um ehrlich zu sein folgten darauf 5 lange Tage des Fahrens von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Täglich sind wir ca 7 Stunden durchgefahren , um die Ostküste Australiens zu erreichen. Wir hatten die Distanzen wohl doch etwas unterschätzt ( dachte es wären 2 Tage ).

In Cairns angekommen haben wir uns das erste Mal in ein Hostel eingebucht, um dort mit dem Van im Hinterhof zu schlafen. Lara war so semibegeistert, weil da ja andere Leute waren 😂 aber auch daran hat sie sich schnell gewöhnt. 

Wir hatten echt  hohe Erwartungen an Cairns nachdem wir so viel positives gehört hatten, jedoch wurden diese etwas enttäuscht . 

Das wirklich spannende befindet sich einfach um Cairns herum. 

Deshalb blieben wir nur 3 Tage und sind dann in den Daintree Nationalpark nördlich von Cairns gereist. 

Morgens ging es mit Swani auf eine Autofähre , um einen großen Fluss zu überqueren und schwupps steht man mitten im Regenwald.

Der Daintree Nationalpark ist eine Reise wert, denn er besteht aus einigen Wanderwegen mitten im Dschungel und wunderschönen Stränden. Der Einzige Nachteil der gesamten nördlichen Ostküste ist jedoch, dass es hier Krokodile  und tötliche Quallen gibt. Schwimmen ist also leider bei 35Grad nicht möglich.

Das kotzt uns wirklich hier an. Wunderschön, aber du darfst nur in von einem Quallennetz umzogenen Gebiet schwimmen. Das ist jedoch leider nur hüfttief. 

Der Daintreeforrest ist, wenn man Zeit hat in zwei Tagen gut zu entdecken, aber ein Tag reicht auch. Deshalb sind wir am selben Tag bereits wieder abgereist und seitdem reisen wir die Ostküste hinab. 

Wir befinden uns gerade in Airlie Beach an den Whitsunday Islands und besuchen eben diese Inselgruppe morgen mit einer Tagestour. In den letzten Tagen haben wir Swani vom Mechaniker checken lassen – kerngesund – und in den nächsten Tagen reisen wir weiter Richtung Harvey Bay und Fraser Island. 

Wir hoffen es  wird etwas kühler, wenn wir weiter in den Süden kommen. Denn gerade leben wir in einer ganztages Sauna . 

Jaaaa ich weiß bei euch ist es kalt und  ihr hättet es gerne so warm – aber ein Jahr Hitze ist auch nicht das Wahre 😉

Nun reicht es aber auch mit dem Update.

So viel Zeit ist vergangen und wir sind immer noch mit reisen beschäftigt 😉

Haltet die Ohren Steif!
Kriss und Lara

10 Fakten über Bali

Wir sitzen gerade beim Frühstück in einem kleinen Hipster Restaurant, wo einem uneingetopfte Pflanzen um den Kopf herum baumeln.


Während die Raggaemusik mein Ohr vollplärrt,sinniere ich über unsere Zeit auf Bali und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es an der Zeit ist Euch an unserem phänomenalen neuen Wissen über Land und Leute teilhaben zu lassen.


1. Balinesen lernen erst die Sprache Indonesisch und erst in der Junior-Highschool Balinesisch.

Bali ist ja ein Teil von Indonesien und die Amtssprache ist Indonesisch. Jede Insel hat jedoch noch ihre eigene Sprache. Die Kinder lernen hauptsächlich Indonesisch und wenn sie Pech haben, lernen sie kein Balinesisch dann haben Mama und Papa eben eine Geheimsprache 😂

2. Balinesen haben jeden Tag eine Zeremonie für die Götter. 

Das BESTE hierran ist, dass die Balinesen füt jeden neuen Job, neues Auto, nach einer Krankheit, bei jeder Geburt etc. etc. Eine 7 tägige Feier feiern – einfach weil es so ist.


Dazu gehört

3. Zu jeder täglichen Zeremonie Bier.

Was auf den anderen Inseln Indonesiens verboten ist, da sie muslimisch sind – ist auf Bali völlig normal. Sogar Kinder im jungen Alter bekommen Bier , da es zur Zeremonie gehört. 

Das Motto hier lautet “ No Beer – No friends“ weil man schließlich nur bei einem Bier Menschen kennenlernt.

Ein weiteres Motto hier ist


4. „No Money – No Honey“

Die Menschen arbeiten hier meist 14 Stunden am Stück nur um gerade genug Geld zu verdienen, um die Familie vor dem Hungern zu bewahren.


5. „Happy wife – happy life“

Das sollte sich jeder hier mal zu Herzen nehmen 😂

6. Roller Fahrer sind nie Schuld 

Ich habe ja bereits von dem Höllenverkehr hier auf Bali berichtet. 2 Spurige Fahrbahnen werden dann eben 5 spurig befahren und das in sämtliche Richtungen.

Ich habe jedoch nie verstanden, warum so verhältnismäßig wenig Rollerfahrer angefahren werden. Unser Fahrer Agus hat uns dann erzählt, dass egal wie bescheuert der Rollerfahrer fährt – ob betrunken, während der Fahrt am Handy – das Auto ist immer Schuld. 

7. Die korrupte Polizei bezahlt Drogendealer

Ganz großes Kino mit der Polizei. Die Drogendealer verkaufen ihre Drogen an Touristen und um die Ecke wartet extra die Polizei , um die Touris in den Knast zu stecken damit sie ca. 200€ von ihnen abkassieren können. Der Drogendealer bekommt dann so 10€ dafür.

8. Offizielle Strafzettel gibt es nicht 

Die Polizisten halten einen an, um ihr Gehalt aufzubessern. Das Geld fließt direkt schwarz in ihre Taschen – Touristen wissen das inzwischen eigentlich auch und stecken sich nur so umgerechnet 3€ in die Tasche und behaupten sie hätten nicht mehr. Meistens funktioniert das. 


9. Jedes Haus hat seinen eigenen Tempel

Es gibt Familientempel , dann einen Dorftempel und dann noch diese Riesentempel für alle.

Stellt euch mal vor ihr müsstet bei euch in der Wohnung erst mal einen Schrein erstellen. Selbst in diesen kleinen Häusschen hier finden die Leute noch Platz und das Geld , um ihre Tempel zu erbauen. 

Man darf auch nur in seinem Familien- oder Dorftempel beten , weil nur dort die eigenen Götter sind – deshalb verreisen Balinesen sehr ungerne.

Zu guter letzt ein Punkt für unsere Fussballfreunde

10. Während der WM und EM werden an jedem Haus Fahnen der Nationen ausgehangen, die die jeweiligen Familien unterstützen. Es ist also kein Wunder, wenn man hier ankommt und die Fahne Deutschlands häufiger sieht als in Deutschland. 

Die Fahne Hollands wird jedoch nur ungerne gesehen ( wie bei uns 😂) ,weil Bali eine Kolonie der Niederlande war und die Holländer immer wieder versuchen sie zurück zu erobern – die alten Käsefresser..
Es gibt bestimmt noch viel mehr, aber ich kann hier nicht ewig vor meiner leeren Müslischale sitzen.

Bald geht es nach Java.

Krissi und Lara

A whole new world – Asien

Jaaaa es tut mir leid, dass wir uns länger nicht gemeldet haben. Jetzt kommt das große aber – ABER wir sind schwerst beschäftigt!

Nachdem wir Swan von seiner Ameisenplage befreit haben ging es für uns nämlich ans Packen. Denn wir mussten nicht nur Swani einräumen, sondern auch noch unsere Backpacks packen.

Am 26.09 ging es nämlich für uns nach Bali! Überraschung! Wir haben unseren tapferen, frisch ausgesaugten und völlig neu sortierten Wagen in Darwin bei Hansen’s Schwager gelassen (1000 Dank!) und sind nun auf einer 5 wöchigen Reise durch Indonesien und Singapur.

In Bali am Flughafen angekommen hat sich direkt ein Traum von mir erfüllt – Ich wollte schon immer mal am Ankunftsbereich mit einem Schild abgeholt werden, auf dem mein Name steht. Ker wat war ich wichtig am Flughafen 😂

Untergebracht waren wir in der Kakul Villa, Ubud. Eigentlich hatten wir nur ein Doppelzimmer gebucht, jedoch hatte das Hotel keine freien Zimmer mehr, sodass Claire und wir beide uns eine riesen Villa mit eigenem Pool teilen mussten – Frechheit!

In den nächsten 4 Tagen stellte ich also ein paar Unterschiede zu dem eher „westlichen“ Leben fest, welches wir ja nun doch schon sehr lange pflegen:
1. Der Verkehr in Ubud ist die Hölle

2. Vorallem, wenn du das erste Mal mit dem Roller fährst. 

Und

3. Eine Taiwanesin dabei hast, die nur einen Milimeter entfernt an Autos vorbei saust.

Es war nicht einfach – aber wir haben überlebt. 

4. Es ist nie besonders Weise den Schlüssel im Roller stecken zu lassen und dann 30 Minuten entfernt Essen zu gehen. Man muss den ganzen Weg zum Roller zurück laufen und dann doch den viel zu steilen Berg hinauffahren , weil man zu faul ist noch einmal zurück zu laufen. (Am zweiten Tag auf dem Roller….an einem Berg, den nichtmal unsere Asiatin hochfahren wollte 😂)

Den letzten Tag auf Bali haben wir ganz entspannt mit Waterrafting verbracht. Zwischen wilden Strömungen, einer 4 Meter langen steilen Abfahrt und 3 Spinnen im Boot. Es hat wirklich viel Spaß gemacht – wir hatten uns jedoch ein wenig mehr Action erhofft.

5. Der Waterrafting Guide schreit „BoomBoom“, wenn man sich gut festhalten soll. 

Im Grunde hatten wir viel zu wenig Zeit auf Bali, aber wir wollten mit Claire noch die Gili Islands bereisen. Also ab ging es um 13Uhr mit dem FastBoat nach Gili Trawangan. 

Diese Insel wird von allen als die Party-Insel bezeichnet. Wir empfanden sie jedoch eher als gut belebte Insel, auf der man Spaß haben kann, wenn man denn möchte.

Ganz ehrlich – Partyinsel? Um 22Uhr ist in Halls Creek auf den Straßen mehr los als auf Gili T 😂

Was wir auf jeden Fall empfehlen können ist Schnorcheln auf Gili T – der Strand ist zwar voller autschn Korallen, aber der Weg lohnt sich! Schon ab wenigen Metern im Wasser begegnen einem bunte Fische und sogar Riesenschildkröten – nicht nur eine – sogar an die 5 Schildkröten in einer halben Stunde des Schnorchelns.

Es ist wunderbar einfach zwischen den ganzen Inseln hin und her zu hüpfen. Die Überfahrt kostet meist an die 2-4€ in einem öffentlichen Boot.
Nach 2 Nächten auf Gili T setzten wir also nach Gili Air über.

Eine noch ruhigere Insel, die etwas günstiger ist – wo es im Wasser aber auch nicht viel zu entdecken gibt ( Außer einem Feld von 20 Seeigeln – gruselige Viecher) .

Leider mussten wir auf Gili Air unsere Unterkunft wechseln, da unsere Klimaanlage leider nicht funktionierte – die Mitarbeiter begannen dann uns weis machen zu wollen, dass die Klima doch gut funktionieren würde – während es in unserem Bungalow deutlich heißer war als Draußen. 

Es ist kein Problem keine Unterkunft zu haben – es ist günstiger sie vor Ort zu buchen und man findet immer etwas, was einem gefällt.

So kam es , dass wir im Aza Zil Bungalows Gili Air gelandet sind. Wir hatten ehrlich gesagt etwas Glück gehabt, denn eigentlich war unser Zimmer für zwei Chinesen bestimmt, die aber bis 18 Uhr noch nicht aufgekreuzt sind. Somit sagte der Besitzer, dass die Asiaten nun Pech gehabt hätten 😂 

Eine Buchung auf Booking.com heißt offensichtlich nicht , dass du dein Zimmer auch bekommst 😂

Nach weiteren 2 Nächten auf Gili Air ( Seht ihr?! Wir sind im Stress ) ging es für uns auch schon weiter nach Lombok und für unsere Taiwanesin zurück nach Bali – wo ihr Flieger am 10.10 zurück nach Darwin geht. 

Lombok ist das zukünftige Bali

Auf Lombok angekommen wurden wir von einem Fahrer bis vor unsere „Tri Putri Homestay“ Tür in Kuta, in nicht weniger als 2 Stunden gefahren. 

Wir hatten uns Lombok immer als kleine Insel vorgestellt – aber das ist sie absolut nicht. Lombok ist noch um einiges weniger touristisch, als Bali. Hier gibt es noch große unbebaute Weiten und verlassene Strände mit türkisem Wasser. 

Verlassene Strände heißt nicht, dass sie auch sauber sind. Wir waren an 2 Traumstränden nicht schwimmen, weil es uns einfach zu schmutzig war.

Ja, Lombok hat ein Müll Problem. 

Trotzdem gefällt es uns bisher noch besser als Bali. Am Strand von Selang Benak haben wir unsere erste Surfstunde genommen und beide direkt die 2. Welle auf dem Board gestanden ✌
Der Spaß dauerte leider nicht zu lange an, weil Lara sich direkt das Brett vor den Schädel gehauen hat , aber der Hauptgrund war: 

Ich werde nicht nur beim Schnorcheln , sondern auch beim Surfen seekrank 😂

Der Verkehr Lomboks lässt es zu, dass sogar ich Roller-Fahranfänger Spaß am Erkunden der Insel hatte. 

Nun, nachdem wir heute (nach 2 Nächten in Kuta) nach Senggigi umgesiedelt sind – muss ich sagen, dass der Süden der Insel um einiges schöner ist. Wir wollen morgen mal schauen, dass wir uns einen Roller mieten, um nach ein paar schönen Stränden zu süuchen – aber wie gesagt

Zwei Nächte an Orten reichen meist aus – es sei denn es gefällt einem sehr.

Denn Montag geht es für uns zurück nach Bali , um der Insel die Zeit zu schenken , die man für sie eben benötigt. 
Bis dahin gehen wir nun ins Heiabettchen.
Kriss und Lara