A whole new world – Asien

Jaaaa es tut mir leid, dass wir uns länger nicht gemeldet haben. Jetzt kommt das große aber – ABER wir sind schwerst beschäftigt!

Nachdem wir Swan von seiner Ameisenplage befreit haben ging es für uns nämlich ans Packen. Denn wir mussten nicht nur Swani einräumen, sondern auch noch unsere Backpacks packen.

Am 26.09 ging es nämlich für uns nach Bali! Überraschung! Wir haben unseren tapferen, frisch ausgesaugten und völlig neu sortierten Wagen in Darwin bei Hansen’s Schwager gelassen (1000 Dank!) und sind nun auf einer 5 wöchigen Reise durch Indonesien und Singapur.

In Bali am Flughafen angekommen hat sich direkt ein Traum von mir erfüllt – Ich wollte schon immer mal am Ankunftsbereich mit einem Schild abgeholt werden, auf dem mein Name steht. Ker wat war ich wichtig am Flughafen 😂

Untergebracht waren wir in der Kakul Villa, Ubud. Eigentlich hatten wir nur ein Doppelzimmer gebucht, jedoch hatte das Hotel keine freien Zimmer mehr, sodass Claire und wir beide uns eine riesen Villa mit eigenem Pool teilen mussten – Frechheit!

In den nächsten 4 Tagen stellte ich also ein paar Unterschiede zu dem eher „westlichen“ Leben fest, welches wir ja nun doch schon sehr lange pflegen:
1. Der Verkehr in Ubud ist die Hölle

2. Vorallem, wenn du das erste Mal mit dem Roller fährst. 

Und

3. Eine Taiwanesin dabei hast, die nur einen Milimeter entfernt an Autos vorbei saust.

Es war nicht einfach – aber wir haben überlebt. 

4. Es ist nie besonders Weise den Schlüssel im Roller stecken zu lassen und dann 30 Minuten entfernt Essen zu gehen. Man muss den ganzen Weg zum Roller zurück laufen und dann doch den viel zu steilen Berg hinauffahren , weil man zu faul ist noch einmal zurück zu laufen. (Am zweiten Tag auf dem Roller….an einem Berg, den nichtmal unsere Asiatin hochfahren wollte 😂)

Den letzten Tag auf Bali haben wir ganz entspannt mit Waterrafting verbracht. Zwischen wilden Strömungen, einer 4 Meter langen steilen Abfahrt und 3 Spinnen im Boot. Es hat wirklich viel Spaß gemacht – wir hatten uns jedoch ein wenig mehr Action erhofft.

5. Der Waterrafting Guide schreit „BoomBoom“, wenn man sich gut festhalten soll. 

Im Grunde hatten wir viel zu wenig Zeit auf Bali, aber wir wollten mit Claire noch die Gili Islands bereisen. Also ab ging es um 13Uhr mit dem FastBoat nach Gili Trawangan. 

Diese Insel wird von allen als die Party-Insel bezeichnet. Wir empfanden sie jedoch eher als gut belebte Insel, auf der man Spaß haben kann, wenn man denn möchte.

Ganz ehrlich – Partyinsel? Um 22Uhr ist in Halls Creek auf den Straßen mehr los als auf Gili T 😂

Was wir auf jeden Fall empfehlen können ist Schnorcheln auf Gili T – der Strand ist zwar voller autschn Korallen, aber der Weg lohnt sich! Schon ab wenigen Metern im Wasser begegnen einem bunte Fische und sogar Riesenschildkröten – nicht nur eine – sogar an die 5 Schildkröten in einer halben Stunde des Schnorchelns.

Es ist wunderbar einfach zwischen den ganzen Inseln hin und her zu hüpfen. Die Überfahrt kostet meist an die 2-4€ in einem öffentlichen Boot.
Nach 2 Nächten auf Gili T setzten wir also nach Gili Air über.

Eine noch ruhigere Insel, die etwas günstiger ist – wo es im Wasser aber auch nicht viel zu entdecken gibt ( Außer einem Feld von 20 Seeigeln – gruselige Viecher) .

Leider mussten wir auf Gili Air unsere Unterkunft wechseln, da unsere Klimaanlage leider nicht funktionierte – die Mitarbeiter begannen dann uns weis machen zu wollen, dass die Klima doch gut funktionieren würde – während es in unserem Bungalow deutlich heißer war als Draußen. 

Es ist kein Problem keine Unterkunft zu haben – es ist günstiger sie vor Ort zu buchen und man findet immer etwas, was einem gefällt.

So kam es , dass wir im Aza Zil Bungalows Gili Air gelandet sind. Wir hatten ehrlich gesagt etwas Glück gehabt, denn eigentlich war unser Zimmer für zwei Chinesen bestimmt, die aber bis 18 Uhr noch nicht aufgekreuzt sind. Somit sagte der Besitzer, dass die Asiaten nun Pech gehabt hätten 😂 

Eine Buchung auf Booking.com heißt offensichtlich nicht , dass du dein Zimmer auch bekommst 😂

Nach weiteren 2 Nächten auf Gili Air ( Seht ihr?! Wir sind im Stress ) ging es für uns auch schon weiter nach Lombok und für unsere Taiwanesin zurück nach Bali – wo ihr Flieger am 10.10 zurück nach Darwin geht. 

Lombok ist das zukünftige Bali

Auf Lombok angekommen wurden wir von einem Fahrer bis vor unsere „Tri Putri Homestay“ Tür in Kuta, in nicht weniger als 2 Stunden gefahren. 

Wir hatten uns Lombok immer als kleine Insel vorgestellt – aber das ist sie absolut nicht. Lombok ist noch um einiges weniger touristisch, als Bali. Hier gibt es noch große unbebaute Weiten und verlassene Strände mit türkisem Wasser. 

Verlassene Strände heißt nicht, dass sie auch sauber sind. Wir waren an 2 Traumstränden nicht schwimmen, weil es uns einfach zu schmutzig war.

Ja, Lombok hat ein Müll Problem. 

Trotzdem gefällt es uns bisher noch besser als Bali. Am Strand von Selang Benak haben wir unsere erste Surfstunde genommen und beide direkt die 2. Welle auf dem Board gestanden ✌
Der Spaß dauerte leider nicht zu lange an, weil Lara sich direkt das Brett vor den Schädel gehauen hat , aber der Hauptgrund war: 

Ich werde nicht nur beim Schnorcheln , sondern auch beim Surfen seekrank 😂

Der Verkehr Lomboks lässt es zu, dass sogar ich Roller-Fahranfänger Spaß am Erkunden der Insel hatte. 

Nun, nachdem wir heute (nach 2 Nächten in Kuta) nach Senggigi umgesiedelt sind – muss ich sagen, dass der Süden der Insel um einiges schöner ist. Wir wollen morgen mal schauen, dass wir uns einen Roller mieten, um nach ein paar schönen Stränden zu süuchen – aber wie gesagt

Zwei Nächte an Orten reichen meist aus – es sei denn es gefällt einem sehr.

Denn Montag geht es für uns zurück nach Bali , um der Insel die Zeit zu schenken , die man für sie eben benötigt. 
Bis dahin gehen wir nun ins Heiabettchen.
Kriss und Lara

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