Die schlimmste Autofahrt bislang…

Es ging auf direktem Weg nach Coral Bay. Kaum angekommen checkten wir im Caravan Park ein und rasten förmlich zum Strand. Dort kam es zu unserer (fast) ersten ganzkörperlichen Begegnung mit dem australischen Gewässern. Welch Wohltat!Das erste Mal im kühlen Nass waren wir zuvor in Quobba(nördlich von Carnarvon,auf dem Weg nach Coral Bay) nachdem wir uns die Blowholes angesehen hatten…Löcher, die Wasser in die Luft pupsen.

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Nun gings aber wirklich nach Coral Bay,  was im Grunde aus einer Straße und zwei Campingplätzen besteht, welche am Meer liegen. Wir hatten irgendwie auf einen riesen Urlaubsort gehofft, an dem viel los ist… der Tag am Meer verging wie im Fluge.

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Tatsächlich ging Abends doch noch die Lutzi, wie ich aus der Ferne an einer in fünf verschiedenen Farben beleuchteten Palme erkennen konnte… Da lief tatsächlich Live-Musik und darauffolgend ein Umweltfilm auf einer aufgeblasenen Leinwand. Faszinierend…

Am nächsten morgen machten wir uns auf dem direkten Wege (laut Google Maps) Richtung Cape Range Nationalpark………. 2Std 30min sollte die Fahrt dauern. Leider sagte uns Google Maps nicht, dass es sich hierbei um eine Schotterstraße mit wellblechartigem Bodenmuster handelt…. Kurzfassung: Ich habe während der 30km langen Fahrt so die Fassung verloren, wie ich es in sechs Jahren im OP nicht geschafft habe….

Dann tat Google uns ,nach über einer  Stunde des Heckausbrechens und 20km/h Fahrens, nicht den Gefallen uns zu sagen, dass diese Straße nicht zum Cape Range Nationalpark führt, da diese gerade von einem Fluss überschwemmt wird ….

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Kurzfassung: Es folgten erneute 30km Polterstrecke zurück, die jedes zweite bis dritte Auto mindestens einen Reifen kostet…
Ich bin im Nachhinein echt stolz, dass der Wagen gehalten hat und dass wir als ungeübte 4WD-Straßen Fahrer diese als „schwierig“ gekennzeichnete Strecke überstanden haben.

Den Weg außenherum zum Nationalpark musste nun Lara fahren.. ich war „fick und fertig“ nach 3 1/2std der Höllenfahrt…

Auf dem Osprey Campground wurden wir dann aber von Frank und Merle empfangen und nach all den Strapazen mit einer wunderschönen Sicht über das Meer belohnt.
Vor’m Schlafen hieß es also noch flott ab ins Meer und den Sonnenuntergang am Strand genießen.

Der nächste Tag war geprägt von Stränden.
Ich will ja nichts sagen…aber wir sind im Paradies angekommen.

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Wir waren den ganzen Tag Schnorcheln und uns ein wenig sonnen 😉

Heute früh waren wir noch flott 1 1/2 Stunden durch die Mandu Mandu Gorge Schlucht wandern bevor es rein in die an den Nationalpark angrenzende Stadt Exmouth ging…

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Ich war schon stolz, dass ich mich trotz dem Thrombosescheiß nicht unterkriegen lasse und Alles mache wie immer (trotz tatsächlich ca 20 blauen Flecken und einem sexy Strumpf).

In Exmouth haben wir zwei Stunden damit verbracht zu überlegen und zu diskutieren, ob wir es uns leisten können mit Walhaien zu schwimmen… 400$ für einen Tag Schnorcheln…
Oh man..
Da wir noch nicht viel gearbeitet haben, haben wir uns schließlich dagegen entschieden.
Auf die Entscheidung folgte eine dezent depressive und traurige Phase meinerseits, die sich erst abends durch zwei Liter Cadbury Schokoladeneis und Burgerchips beenden ließ…

Nun liegen wir brav in unserem Swan und morgen müssen wir die angefressenen 5000Kalorien abwandern bevor es weiter Richtung Karratha geht 😂

Hoffentlich haben wir bald wieder Empfang.

Je vous aime 😚

Krissi (und eine bereits schlafende Lara)

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