Prince Leonard und Campen am Strand

Tatsächlich sind wir gestern im Kalbarri Nationalpark wandern gegangen. Wer mich kennt weiß,  dass Wandern meine absolute Lieblingsbeschäftigung ist! …..

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Knappe 4 Stunden ging es mit 3 Litern Wasser bewappnet über felsige Berge und an Klippen entlang. Man kann nun nicht sagen, dass es besonders gehbehinderten freundlich ist,  was da auf einen zu kommt. Die Wanderung  sollte laut Beschreibung 3-5 Stunden in Anspruch nehmen.
Nach 2 Stunden und angeblichen 3 Km Strecke beschlossen wir zurück zu wandern, da der weitere Weg noch angebliche! 5 Km lang war und ab dort noch steiniger und felsiger werden sollte (….wir sind vorher die ganze Felswand hinab gestiegen…wie soll es noch schlimmer werden?!). Ich wollte das gar nicht heraus finden, da wir endlich mal vor 16 Uhr in der Provinz Hutt River ankommen wollten.

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Gegen 15.33 Uhr erreichten wir dann tatsächlich die gelobte Provinz nachdem ich auf dem Fitnessarmband eine gelaufene Strecke von 13Km feststellte… 6 Kilometer laut australischen Angaben… Deren Ernst?!
Prinz Eugene begrüßte uns herzlich und klärte uns über die Geschichte der Provinz auf. Ein echt liebenswerter Mann, der einem das Gefühl gegeben hat wirklich willkommen zu sein.

Wir machten uns dann auf dem „Caravan Park “ breit auf dem mit uns ein älteres Ehepaar stand. Für 5 Euro gab es also Toiletten mit fließendem Wasser und heiße Duschen. Leider vergaßen wir vorher zu Checken, ob das Licht funktioniert – denn nun durften wir mit Stirnlampe auf dem Kopf uns gegenseitig beim Duschen Licht zuwerfen. Hoch erotisch sag ich euch.

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Im Dunkeln duschen mussten wir auch eigentlich nur, weil ich auf die glorreiche Idee kam ein Lagerfeuer machen zu wollen, während Lara am spülen war. Es war eine Mischung aus Neugier, Unfähigkeit und Steinzeit-Mensch Dasein, was schließlich zu einem gewissen Erfolg führte. 20 Minuten Lagerfeuer… A là “ Ich habe Feuer gemacht – Uhaha“

Der Rest des Abends verlief unscheinbar  (nach dem historischen Erfolg konnte nichts meinen Tagesablauf mehr in Szene setzen.) und wir gingen früh schlafen, während wir den Sternenhimmel bestaunten.

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Das Frühstück heute früh bestand aus Resttoastbrot und Nutella , um flott Richtung Norden aufzubrechen – nach Denham. Auf dem Weg nahmen wir noch einige schöne Eindrücke mit. Die Hermelin Pools (Ein mit Mikroorganismen gefülltes Biotop, was zumindest laut Beschreibung dem Wattenmeer ähnelt), den Shell Beach(der nicht aus Sand sondern Muscheln besteht) und einen schönen Lookout für den nur noch 5 Minuten Zeit blieben, da unser präferierter Campingplatz im Internet als ausgebucht galt.

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In Denham begrüßte uns türkises klares Wasser, was wir nun zwei Tage völlig genießen wollen.

Wir melden uns wann immer wir Zeit haben 😉

Liebe Grüße an euch alle!

Krissi und Lara
(Denen heute von einem Schweizer Koch ,der auf Weltreise ist, beim Pfannkuchen machen geholfen wurde, da sie anscheinend so Unfähig aussahen 😂😂😂)

(Okay.. er hat die ganzen Pfannkuchen lieber selbst für uns gebraten…)

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