Hit the Road Jack!!!

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Es ist soweit..wir sind endlich unterwegs im großen Australien!
Etwas verunsichert brachen wir nach einer Abschieds-Jam-Session im DC Resort am 12.5.16 auf ins Ungewisse. Lediglich unser Ziel stand fest und wir hatten 500KM vor uns.
Das erste, was auffällt ausserhalb der Großstadt: Die Straßen werden leerer und die Natur wird immer präsenter.
Die Tankstellen werden weniger und die Straßen sehen alle gleich aus.
Man kann sich als Deutscher, der nie groß aus Europa raus kam, gar nicht vorstellen wie weit die Entfernungen hier wirklich sind. Hunderte Kilometer voller nichts…

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Einen kurzen Stopp legten wir im Nambung Nationalpark ein, um die berühmten Pinnacles anzusehen. Eine Kalksteinformation, die über zig Jahrhunderte entstanden ist. Ganz toll.
Neee war schon beeindruckend so eine Wüste voll von gelben Pinnöppeln zu sehen.
(#naturbanause)

Unsere erste Nacht außerhalb von Perth verbrachten wir im Waminda Sancuary etwas nördlich von Geraldton. Das ist eine Aufzuchtstation für Kangaroos, Emus, Dingos, Ziegen, Vögel und was auch sonst noch da rum läuft 🙈

Wir schliefen dezent frierend in unserem Wagen, nachdem wir versucht haben die „üblichen Campingabläufe“ von unseren Mitbesuchern abzuschauen ( kläglich gescheitert).

Heute früh ging der Wecker um 07.00 Uhr und wir trauten uns kaum heraus, da es einfach viel zu frisch war. Von wegen Australien ist so warm… nur zwischen 10-17Uhr 😂 zumindest im Winter.

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Um 07.30 Uhr warteten bereits die Tiere auf uns und wollten gefüttert werden. Alle bis auf die Kangaroos(schliefen noch) und die Vögel(streckten sich lieber in der Sonne als im Schatten zu frieren) freuten sich auf ihr Frühstück – genau so freuten wir uns auch, denn im Waminda Sancuary kann man gegen einen kleinen Obulus zwischen wilden Tieren schlafen und bekommt ein köstliches Frühstück.

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Wir packten daraufhin unsere 7 (hundertdreiundzwanzig) Sachen und waren um 10.30 Uhr soweit, um zum Kalbarri Nationalpark aufzubrechen.

So… und da war dann der Zeitpunkt an dem wir erfahren haben, dass 40KM bis zum Ziel auch mal 2 Stunden Fahrt über eine unebene sandige Schotterpiste bedeuten kann. Das ganze natürlich bei 33 Grad in der schönen Mittagssonne. Für die Fliegen müssen wir schon leicht verstorben gerochen haben, denn die Fliegen fliegen auf uns!

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Da wir uns dank der unterschätzen Strecken dezent verschätzt haben,  können wir heute noch nicht in der „Provinz Hutt River“ nächtigen, da diese um 16 Uhr die Schotten dicht macht( und wir wären dank Schotterpiste um 17 Uhr angekommen).

Nun sitzen wir auf einem viel zu teuren Campingplatz mit Telefonnetzempfang, Dusche und Blick auf das Meer.

Ganz ehrlich…könnte schlimmer sein 😉

Morgen geht es erneut in den Kalbarri Nationalpark,  um die während der Fahrt angefressenen Kilos zu verbrennen.

Hoffentlich schaffen wir es morgen pünktlich zu den 90jährigen Prinzen des Hutt Rivers 😉 Sollten wir morgen Handyempfang haben, sind wir erneut gescheitert.

Wir berichten bald mehr ( falls wir Internetempfang haben).

Muchos Kussos😙😙😙😙

Krissi und Lara

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