Dobby ist frei!!!

Zum allerersten Mal meldet sich nun auch die zweite glückliche Schnepfe im Bunde zu Wort.

Knapp zwei Wochen hatte ich Zeit mich nach einer ungeplant längeren Krankheitsphase(die mir blöderweise mehr restliche Zeit mit meinen Arbeitsmenschen raubte), auf den nahenden Abschied mit den Kollegen vorzubereiten, was mir zunächst komischerweise relativ leicht fiel…zwei Wochen sind schließlich noch eine recht lange Zeit, so dass auch Kristin’s „warnende“ Worte, dass das ganze auch für mich bestimmt alles andere als leicht werden würde (sie hatte das tränenreiche Goodbye zu dem Zeitpunkt schon hinter sich) zunächst noch völlig unbeeindruckt von mir abprallten…

Was sollte schon passieren? Ich bin ja schließlich nicht aus der Welt und heutzutage lässt sich doch sehr leicht Kontakt halten über diverse Medien wie Whatsapp und co.

Als der 18.3.2016 jedoch schleichend näher rückte, bekam auch ich langsam ein mulmiges Gefühl in der Magengegend…Die letzten fünf Jahre meines Lebens begleiteten mich diese Menschen, die ich in dieser Zeit in mein Herz geschlossen hatte, nun schon durch den alltäglichen Wahnsinn…Man könnte meinen:“Meine Güte,stell dich nicht so an.Sind doch nur die Arbeitskollegen.“ Auch meine Einstellung war vorher dem Ganzen gegenüber locker und unbekümmert, aber dennoch sind es Menschen, welche man tagtäglich acht Stunden um sich rum hatte.Mit denen man sich  sowohl ,wie bei mir in einem kompletten Hühnerhaufen, auch desöfteren gut anzicken konnte ,aber auch wahnsinnig witzige und unterhaltsame Zeiten hatte mit schönen Gesprächen und viel Lachen und Spaß bei der Arbeit.

Als am letzten Tag also meine Kolleginnen alle versammelt um mich herumstanden und mir noch ein Geschenk überreichten und mir alles erdenklich Gute für die Reise wünschten, kullerten auch bei mir die Tränchen und wir heulten alle gemeinsam ein kleines Bisschen bevor wir uns wieder zusammenrissen und den letzten Tag sehr harmonisch über die Bühne brachten 😉

Mit etwas Wehmut ging ich also die letzten Schritte durch unsere Gänge, nichtwissend ob ich hierher vielleicht nochmal zurückkehren oder ob mich mein Weg nach 13 Monaten des Reisens dann doch vielleicht woandershin verschlagen würde.

Aber wie heißt es doch so schön:“Schau nach vorn und nicht zurück,denn in der Zukunft liegt dein Glück!“

Und so freue ich mich nun einfach wahnsinnig auf die große Reise und die vielen Abenteuer,die wir erleben werden,die Herausforderungen,die es zu bestehen und die Ängste,die es zu überwinden gilt!(Ich glaube ich werde schon alleine einige Panikattacken wegen der vielen doofen großen Spinnen erleiden…aber habe gehört,dass man denen nur einen Sombrero aufsetzen muss.Damit sehen die wohl zuckersüß aus 😀 )

Alle Erfahrungen,die wir machen, werden wir natürlich weiterhin hier auf unserem Blog festhalten,damit alle die das möchten quasi ein Stück weit mit uns reisen und sich über uns beömmeln können 😉

Liebste Grüßlis von mir (Lara hihi)

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